Sonntag, 29. Dezember 2013

Chias Bücherecke: Rezension: Mana Loa ~ Familienbande

Mein liebster Satz: Immer wenn ich dachte so jetzt hast du alles Wissenswerte über die MacAllisters gelesen, kam noch etwas oben drauf.

Quelle:

Chias Bücherecke: Rezension: Mana Loa ~ Familienbande:  Nina Lorenz ist durch eine Gewalttat geprägt. Mehr noch ist sie aber mit einer Gabe gesegnet: Durch die Berührung eines Fremden werde...


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Ka - Sa`s Buchfinder: Ka-Sas Adventskalender Tag 24

Mele kalikimaka!

Hier gibt es bis zum 26.12.2013 noch die Gelegenheit auf eine Taschenbuchausgabe von Mana Loa. An eurer Stelle würde ich mitmachen, denn so schnell bietet sich die Chance nicht wieder.


Aloha


Ka - Sa`s Buchfinder: Ka-Sas Adventskalender Tag 24: Willkommen beim Adventskalender von  Ka-Sas Buchfinder Und das verbirgt sich hinter Türchen Nr. 24 Frohe Weihnachten ...

Samstag, 21. Dezember 2013

Adventsgewinnspiel 2013 … 34. Türchen (22.12.)

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Heute könnt ihr das signierte Buch und zusätzlich eBook von "Mana Loa ~ Familienbande" von Astrid Rose gewinnen.

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Außerdem gibt es eine Zusatzchance auf eine Tasse mit dem Label von Mana Loa!

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Kurzbeschreibung:

Nina, vom Leben gezeichnet, belegt mit einer Gabe, auserkoren, um zu ändern, was die Vergangenheit bewahrt und die Zukunft bereithält. Berührt von der Liebe eines Mannes, dessen Dasein in ihren Händen weilt, begibt sie sich auf eine Reise zu sich selbst. Ihr Schicksal entscheidet über das der Welt.

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Astrid Rose

Leseprobe aus "Mana Loa ~ Familienbande"

Genre: Romantasy / Fantasy

Das Buch ist erhältlich bei Amazon.de als Taschenbuch & kindle edition

Außerdem findet ihr auf der Homepage alle Infos zum Buch

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Leseprobe

Ein Anruf führt zum Aufbruch

Eine halbe Stunde später saßen wir in einem italienischen Restaurant in der Nähe von Toms Wohnung und aßen zu Mittag Pasta.

Kurz nach dem Essen verabschiedeten sich Toms Freunde und ich nutzte die Gelegenheit, um mehr über ihn und seine Familie zu erfahren.

»Sag mal … das vorhin am Telefon, war das deine Mutter?«

»Yes!« Tom strahlte über das ganze Gesicht. »Meine Mom hofft, dass ich eines Tages nach Noelani zurückkehre.« Für einen Moment blickte er sehnsüchtig ins Leere. »Deswegen ruft sie mich jeden Sonntag an und erzählt mir das Neueste vom Neuesten.«

»Moment mal!«, unterbrach ich seinen Redefluss. »Zeittechnisch gesehen, hinken die uns auf Hawaii aber nur einen halben Tag hinterher.« Ich blickte auf meine Uhr. Es war 1 Uhr 30 Mittags. »Dort ist es jetzt halb 2 Uhr nachts und zwar Donnerstag, genauso wie hier. Also ist es auf keinen Fall Sonntag … «

»Kluges Kind«, unterbrach Tom mich und zwinkerte mir zu. »Seit ein paar Wochen, ruft sie täglich an, um nicht nur mir alles von Hawaii zu erzählen, sondern um sich vielmehr nach dir zu erkundigen.«

»Nach mir?!«, ich war ich wahrlich überrascht.

»Yes. Ich war so frei und habe ihr von dir erzählt und nun quetscht sie mich täglich über dich und mich aus.« Tom nahm meine Finger in seine Hand und streichelte über meine Knöchelchen. »Mom kommt in einer Woche, um hier etwas Geschäftliches zu erledigen und sie würde dich gerne kennenlernen.«

»Findest du das nicht noch ein wenig zu früh?«, fragte ich ihn verunsichert. In mir kämpfte die Nervosität gegen die Neugier und, als ob das nicht schon genug Aufruhr in mir verursachte, meldete sich auch noch die Stimme der Kartenlegerin zu Wort: »Makuahine.«, flüsterte sie mir zu.

»Mutter«, sprach ich es laut – zu laut - aus.

»Wie bitte?«, fragte Tom überrascht.

»Deine Mutter ist doch wohl nicht so ein Schwiegermonster, oder?« Was Besseres fiel mir grade nicht ein.

Tom lachte aus der Tiefe seines Herzens. »Ein Schwiegermonster?!« Erneut lachte er. »Meine Mom ist der gütigste Mensch, den ich kenne. Ein Schwiegermonster …« Er kriegte sich bald gar nicht wieder ein und es vergingen noch einige Momente, bis er mich wieder ernsthaft ansah. »Du brauchst vor ihr keine Furcht haben.«

»Hab ich auch nicht«, antwortete ich ihm ehrlich. »Nur wir … ich meine unsere Beziehung …«

Der Kellner stand plötzlich neben unserem Tisch und Tom bestellte zwei Gläser Champagner.

»Unsere Beziehung«, übernahm er jetzt das Wort, »ist noch recht frisch. Ich weiß. Deswegen habe ich sie ja auch gebeten, ihre Reise ein wenig zu verschieben, sonst wäre sie ja schon vor einer Woche hier gewesen. Aber ich wollte erst das mit dir in trockenen Tüchern wissen, bevor ich dich meiner Mom vorstelle.«

Mich überkam plötzlich ein ganz merkwürdiges Gefühl, welches sich noch mehr verstärkte, als der Champagner auf den Tisch gestellt wurde und Tom eine kleine Schachtel aus seinem Jackett zog.

»Du wirst ja wohl jetzt nicht um meine Hand anhalten?!«, fragte ich ihn, noch bevor der Ober aus unserer Hörweite war.

Tom lachte laut auf, schob mir aber zugleich das samtumhüllte Kästchen zu.

»Was ist das?«, fragte ich leise. Gänsehaut bildete sich trotz der Hitze im Raum und ich konnte ein leichtes Zittern nicht unterdrücken, als meine Finger über den Samt strichen.

»Das ist ein kleines Geschenk und es wäre mir eine Freude und eine Ehre, wenn du es annehmen würdest.«

Seine Worte machten mich noch nervöser. Langsam hob ich den Deckel ab. Gott sei Dank, durchfuhr es mich, denn ich hätte wirklich nicht gewusst, welche Antwort ich ihm gegeben hätte. Denn eins war für mich glasklar: Dieser Mann, mit dem hinreißenden Lächeln hatte mehr Einfluss auf mich, als jeder andere Mensch auf der Welt, und wenn er etwas von mir wünschte, so war ich gewillt, es ihm zu erfüllen. Fast so, als wenn mein Seelenfrieden von ihm abhing.

In der Schachtel lag ein Armband. Es war genauso geschmiedet wie die Halskette, doch es hatte keinerlei Anhänger. Während ich es umlegte, hauchte ich: »Danke!«

»Eigentlich wollte ich es dir übermorgen, zu unserem einwöchigen Zusammensein geben«, spitzbübisch lächelte er mich an. »Aber ich finde, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Jetzt, wo du dich mir endlich ein wenig geöffnet hast.«

Ich stützte mich auf und gab ihm einen zärtlichen Kuss. »Das vorhin tut mir leid. Ich bemühe mich ja, aber …«

Tom legte seinen Zeigefinger auf meinen Mund. »Lass uns einfach den Tag genießen, so wie er kommt, okay?«

Zustimmend nickte ich.

Fünf Minuten später gingen wir aus der Trattoria. Tom hatte mir zwar, passend zum inzwischen wieder wolkenlosen Himmel, ein luftiges weißes Sommerkleid mit riesigem Blütendruck gegeben, dennoch konnte ich vor Hitze kaum atmen und so gingen wir ins nächste Gebäude, welches sich als eine Galerie entpuppte.

Obgleich der Laden nicht gerade überlaufen war, bekam ich von der Ausstellung nicht viel mit, meine Gedanken waren in Toms Apartment zurückgewandert.

Liebe ich ihn?, fragte ich mich. Ich wusste es wirklich nicht! Ja, ich mag ihn. Ich mag ihn sogar sehr, aber lieben? In Gedanken fasste ich nach dem Anhänger an meiner Kette und erneut schossen mir Bilder durch den Kopf:

Vor meinem inneren Auge erschienen wieder die Eule und der Adler. Beide jagten an mir vorbei. Und auch diesmal griff der Adler zu. Ein schmerzerfülltes Kreischen hallte in meinen Ohren und der blaue Schimmer der Eule verwandelte sich in einen blutroten Schein. Der Adler kam mit seinem Fang auf mich zugeflogen und ließ seine Beute vor meine Füße fallen. Ich kniete mich nieder und wollte gerade die weiße Eule hochheben, als diese im Nichts verschwand. Zurück blieb nur ein hellrotes B im Sand.

»Gefällt dir die Kunstsammlung?«, hörte ich Tom wie durch eine Nebelwand fragen. Dabei legte er eine Hand auf meine Schulter, wodurch er mich endgültig in die Realität zurückholte.

Das letzte Bild verschwand im Nichts und nach einigen Sekunden, in denen mich ein schwerer Kopfschmerz durchzog, ließ ich meinen Blick durch den Raum streifen und nahm zum ersten Mal die verschiedenen Gegenstände wirklich wahr. Als ich das ausgestellte Skelett mit dem rosa Tutu sah, brach ich in schallendem Gelächter aus. Ehrlich antwortete ich: »Nein. Es gleicht mehr einem Zirkus, als einer Kunstausstellung.«

Er lachte. »Bin ganz deiner Meinung. Lass uns gehen ... es sind nur zehn Minuten bis zu meiner Wohnung.«

Wir brauchten nur Acht.

Mit seiner Keycard öffnete Tom die Tür zum Gebäude. Galant, wie er war, hielt er auch diese Tür für mich auf, dabei fiel ihm seine Kartensammlung herunter.

Ich rauschte förmlich an ihm vorbei und schwebte in Richtung des Fahrstuhls davon.

»Hallo, Sie ... junges Fräulein.«

Ich drehte mich um.

»Ja, Sie meine ich«, sagte der mir noch unbekannte Pförtner, der aus dem Seitenflügel des Gebäudes hervorkam und auf mich wies. »Sie können hier nicht einfach so reinspazieren. Das sind alles Privatwohnungen von erlesener Kundschaft.«

Tom brachte sich unbemerkt hinter dem Hauswart in Stellung. »Gibt es ein Problem, Anton?«, fragte er.

Der Hausangestellte wirbelte herum. »Guten Tag Herr McAllister. Es ... es tut mir leid, aber diese Frau«, er zeigte auf mich, »wollte sich unerlaubt Zutritt verschaffen.«

»Die junge Dame, Anton, gehört zu mir. Felix hat sie bereits in die Gästeliste aufgenommen«, antwortete Tom freundlich, aber bestimmend.

»Sie meinen das Fräulein war schon mal Ihr Gast?«, fragte der Concierge ungläubig.

»Es geht Sie zwar nichts an, aber ja, Miss Lorenz war bereits zweimal zu Besuch und wird es wohl noch öfter sein. Es wäre also von Vorteil, wenn sie mir eine dritte Keycard besorgen könnten, damit Miss Lorenz jederzeit in mein Apartment kann«, forderte Tom ihn auf.

Der Pförtner sah mich verdutzt an und mir stieg die Röte in die Wangen.

Tom verdrehte die Augen und räusperte sich.

Anton wandte sich spontan wieder Tom zu. »Selbstverständlich. Ich werde mich gleich darum kümmern. Wäre es Ihnen in zehn Minuten recht?«

Jetzt sah Tom zu mir herüber und ließ sein Grübchen über den Mundwinkeln aufblitzen: »In zwei Stunden würde es uns besser passen.«

Die Röte steigerte sich zu einem Rot. Ich drehte mich um und ging in Richtung Fahrstuhl. Ich wollte mich nicht so präsentieren.

»Ach, und bevor ich es vergesse: Miss Lorenz ist gestern Nacht hier ausgerutscht. Sie sollten den Boden noch mal mit einem lösungsmittelhaltigen Reiniger polieren«, es war eine Aufforderung, die keinen Widerspruch duldete. »Und so glatt, wie der Boden ist, wohl zweimal.«

»Jawohl Sir«, antwortete Anton kleinlaut.

Mit schnellen Schritten kam Tom hinter mir her und fasste mich am Arm. »Lass uns gehen. Ich kann solche Opportunisten nicht leiden«, raunte er mir zu und schob mich sanft in den Fahrstuhl.

Anton warf uns noch einen finsteren Blick zu, bevor die Tür sich schloss.

Tom knurrte: »Wenn der dich noch mal erniedrigt, werfe ich ihn raus!«

»Hey, komm wieder runter!«, bat ich ihn. »Er wusste doch nicht, dass ich dein Gast bin.«

»Du verstehst es nicht, oder?«, raunte Tom mich an. »Niemand darf dich so behandeln.« Ohne ein weiteres Wort, zog er mich an sich, küsste mich geradezu besitzeinnehmend und entblößte meine Schulter, was angesichts des schmalen Trägers nicht sehr schwer war. Er küsste meine Wange und glitt hinab zu meinem Hals. »Nobody!«, murmelte er in meine Halsbeuge hinein, woraufhin ich eine Gänsehaut bekam.

Ich schloss meine Augen und hob den Kopf an. Als ich die Lider öffnete, schaute ich direkt in die Kamera. Sofort stieß ich Tom von mir weg.

»Was ist Engel? Bin ich zu grob gewesen?«, fragte er wahrlich überrascht.

»Nein ... ich mag nur keine Zuschauer«, bemerkte ich trotzig und schaute nach oben. Sein Blick verriet mir, dass er von der Kamera wusste. »Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Ich bin nicht dein Spielzeug!«, fauchte ich ihn an.

»Sorry ... ich wollte dem Spießbürger nur mal zeigen, wer du bist«, sagte er betreten. »Es hat mich einfach aufgeregt, wie herablassend er dich behandelt hat.«

»Ach und du meinst, seine Einstellung zu mir wird sich ändern, wenn er mich halb nackt sieht?«

»Nein, aber wenn er sieht, wie du dich gegen meine Aufdringlichkeit wehrst.« Er grinste mich an und meine aufkeimende Wut verrauchte sofort.

»Du bist ein ganz schön verschlagener Hund ... Tom McAllister.«

»Ich weiß, aber gerade das magst du doch so an mir. Gib es ruhig zu.«

»Ein wenig vielleicht.«

Wieder küsste Tom mich, doch diesmal war es ein zärtlicher warmer Kuss.

Der Fahrstuhl hielt im vierten Stock. Langsam drängte ich ihn heraus, ohne jedoch seine Lippen von meinen zu lassen.

Während wir uns weiter liebkosten, schob Tom die Keycard unbeholfen durch das Lesegerät seiner Haustür. Küssend betraten wir seine Wohnung und, noch bevor wir im Wohnzimmer waren, hatte er mir das Oberteil des Kleides vollends abgestreift. Nun hatte er einen direkten Blick auf den spitzenbesetzten BH, den ich trug. Wider Erwarten fühlte ich mich nicht einmal unwohl in meiner Haut. Im Gegenteil: Toms Nähe sorgte dafür, dass es mir gut ging und die Gänsehaut, die mir jetzt den Rücken hinunterlief, einer anderen Quelle als Furcht entsprang.

Er ging einen Schritt zurück, betrachtete mich und pfiff leise. »Von einer grauen Maus zu einer verführerischen ...« Bevor er den Satz vollenden konnte, spielte sein Handy eine sanfte Melodie. »Sorry, ich muss drangehen! Wenn Hawai’i Pono'i ertönt, ist es jemand von meiner Ohana und die rufen um diese Uhrzeit nicht einfach so an. Es ist auf Oahu jetzt 2.30 Uhr in der Nacht.«

Er berührte den grünen Icon und sagte: »Aloha« Einen Moment später wurde er ganz blass und stammelte ins Telefon. »Accident ... Nicht Sophie, nicht Bens Wahine ... Ala, Pali, Moana ... probably death. Yes. … Charles okay … Aloha« Tom legte auf, fuhr sich mit seiner Hand übers Gesicht und durch seine Haare. An seinem Hinterkopf ließ er seine Finger innehalten. »Ich muss nach Hause fliegen.« Er atmete tief aus. »Bens Frau Sophie, ist heute Nacht von der Straße abgekommen und über die Klippen ins Meer gestürzt. Ob sie überlebt hat, weiß man noch nicht. Bisher konnten sie nur den Wagen bergen ... er war leer.« Er nahm seine Hand vom Kopf und seine Haare standen nun wild nach allen Seiten ab.

Wenn es nicht eine so ernste Situation gewesen wäre, hätte ich mir einen dummen Spruch wohl nicht verkneifen können, doch so stand ich nur rat- und hilflos da und blickte ihn mitleidsvoll an.

»Tu mir bitte den Gefallen und achte aufs Handy.« Er übergab mir sein IPhone und ich spürte in diesem Moment, dass ihm dieses Ding zum ersten Mal unwichtiger war als alles andere. »Mom versucht gerade ihren Schwager Charles zu erreichen, damit ich bald abfliegen kann. Ich geh derweil duschen und mich reisefertig machen.«

»Ist gut.«

Tom schenkte mir noch ein leichtes Lächeln und verschwand dann in sein Badezimmer.

Es dauerte keine zwei Minuten, da ertönte wieder Hawai’i Pono'i. »Aloha. This is Nina Lorenz speaking.«

Eine freundliche Stimme antwortete auf Deutsch: »Hallo Nina, hier ist Christine McAllister, Toms Mutter. Wie geht es Ihnen?«

»Gut. Danke der Nachfrage. Tom ist gerade duschen. Ich soll die Flugdaten entgegennehmen.«

»Ja richtig. Ich habe Charles angerufen. Er versucht gerade einen Flug von Bremen aus zu organisieren. Das dauert leider noch ein wenig und er schickt die Daten via Mail.

»Okay, ich werde es Tom ausrichten.«

»Nina?«, Christines Stimme klang ein wenig nervös.

»Ja«, antwortete ich unsicher, weil ich nicht wusste, was ich von ihrem Ton halten sollte.

»Nach allem, was Tom mir von Ihnen erzählt hat, glaube ich, dass er sich wünscht, dass Sie ihn begleiten.« Die Neugier in ihrer Stimme ließ sich nicht verhehlen.

»Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber ist es nicht eher Ihr Wunsch als seiner?«, fragte ich ohne Umschweife.

Ein glockenhelles Lachen ertönte am anderen Ende der Leitung. »Sie haben mich ertappt. Wobei ich mir allerdings auch sicher bin, dass es in seinem Sinne ist.«

»Aber ich kann mich doch nicht einfach bei ihm unterhaken …« In mir kämpfte die Vernunft gegen den Wagemut. Wenn ich jetzt nachgeben würde, bedeutete es für mich, dass diese Romanze zu etwas Ernstem geworden ist. Andererseits machte sich die Unruhe in mir wieder breit.

»Bitte Nina. Kommen Sie mit. Er braucht Sie jetzt an seiner Seite. Ich kenne meinen Sohn und weiß, dass er Ihre Unterstützung nötig hat. Wissen Sie, es fällt ihm unheimlich schwer nach Noelani zurückzukehren und die Umstände seiner Heimkehr sind alles andere als glück…«

»Warum? Was ist so Schreckliches passiert, dass er nicht nach Hause will?« Die Unruhe ergriff mich nun von der Haarwurzel bis zur Zehenspitze und ich fühlte die Antwort auf das Rätsel greifbar nahe.

Christine sog hörbar Luft ein. »Das ist etwas, das er Ihnen selber erzählen muss. Aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass es ihm hilft, wenn Sie mitkommen.« Für einen Moment herrschte Stille. »Bitte Nina, bringen Sie mir meinen Sohn zurück.«

»Ich … ich weiß nicht …« Ihre Worte klangen so herzzerreißend ehrlich und Hilfe suchend und ließen mich noch mehr wanken.

Tom stand plötzlich hinter mir und streichelte mir über meine nackten Arme. Er hauchte mir einen Kuss auf meinen Hinterkopf. »Was will meine Mutter von dir?«, flüsterte er in mein Haar.

»Bitte Nina …«, hörten wir sie aus weiter Ferne sagen, als ich ihm das Telefon übergab.

© Text Astrid Rose

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Frage: Wenn Toms Familie anruft, ertönt Hawai’i Pono'i. Diese Melodie wurde 1874 von dem deutschen Kapellenmeister Heinrich Berger komponiert und hieß ursprünglich Hymn of Kamehameha I. Später wurde sie mit den Worten des letzten Monarchen versehen und ist heute die  … (?) von Hawaii.

Um die Tasse zu gewinnen, ist folgende Frage zu beantworten: Am Ende kommt zusammen, wer zusammengehört ... nur einer bleibt außen vor. Wer ist das?

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Die richtige Antwort schickt ihr bitte an adventsgewinnspiel2013@gmx.de (Betreff: 34. Türchen plus heutiges Datum)

Einsendeschluss ist um Mitternacht.

Der oder die Gewinner/in wird morgen ermittelt und von uns per Email benachrichtigt.

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Dienstag, 17. Dezember 2013

Vorankündigung zum Adventsgewinnspiel

 

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Bitte hier auf keinen Fall jetzt antworten, sonst muss ich die Frage noch ändern.
Diese Tasse verlose ich im Rahmen des Adventsgewinnspiel 2013. Weil man nur die Antwort kennen kann, wenn man das gesamte Buch Mana Loa ~ Familienbande gelesen hat, verrate ich euch die Frage dazu schon heute:
Am Ende kommt zusammen, wer zusammengehört ... nur einer bleibt außen vor.
Wer ist das?
Bitte auf keinen Fall hier und jetzt antworten.
Wann und wohin ihr die Antwort einsenden müsst, werdet ihr unter anderem auf folgenden Blogs erfahren:
Wir lesen wirlesencommunity.wordpress.com
Aline Wirths alineskleinewelten.blogspot.de
Anja Dostert www.laufend-zum-wunschgewicht.com
Annette Eickert www.autorin-annetteeickert.de
Annikas Bücherwelt bucherwelten.webnode.com
Astrid Arndt letannasblog.blogspot.de
Astrid Rose traumrose.blogspot.de und astrid-blogspot.de
Carmen Benner spiegelseelen.blogspot.de
Carol Grayson Dark Romance carolgrayson-darkromance.blogspot.de
Cindy Katzenfrau schwarzetraene.de/buecherschloss
Claudia Schröder www.seite101.de
Heike Dewald irveliest.wordpress.com
fairy-book.blogspot.de
Janina Benner www.diebuecherfreaks.blogspot.de
Mestra Ylana mestrayllana.at
Nicole Bartsch www.buchstaben-junkie.de
Ramona Häßler ramona-testet-querbeet.de
Sabine Bläsche www.binchensbuecher.blogspot.de
Sabine Creutz daisyandbooks.wordpress.com
Samual Stettler samliest.wordpress.com
Sandra Borchert www.sabotagebuch.de
Simone Möller ninis-kleine-fluchten.blogspot.com
Tanja Bumb tanjastestwelt.de
Tanja Geyer lesenundmehr.wordpress.com
Uwe Taechl facebook.com/TvscsKleineWelt und taechl.blogspot.de
Hanne Kühlcke www.lesegenuss.blogspot.de
Behaltet einfach die Blogs im Auge ...

Freitag, 13. Dezember 2013

Ich freue mich riesig. Eine wirklich wunderbare Rezension ist in einigen Shops aufgetaucht.



Mein liebster Satz: Ich war faszienert von der Mystik der Hauptperson die sich durch das ganze Buch zieht und erst am Ende die richtigen Schlüsse zulässt.

Damit habe ich zumindest bei der Leserin, das erreicht, was ich wollte: Spannung und Vergnügen bis zum Schluss durchzuhalten.

http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/empfehlungsartikel/mana_loa/astrid_rose/ISBN3-7309-0022-6/ID33965031.html#

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Donnerstag, 14. November 2013

Mana Loa ~ Familienbande ist Teil des …



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Am 22.12.2013 gibt es wieder die Gelegenheit ein signiertes Taschenbuch von Mana Loa ~ Familienbande zu gewinnen.

Merkt euch diesen Tag vor, denn es gibt nur innerhalb dieser 24 Std. die Gelegenheit. Wo?
Guckt einfach auf einen der folgenden Blogs: Auf einem findet ihr es:

Eure

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Fairy-book: Zwischenstand Spendenaktion

Fairy-book: Zwischenstand Spendenaktion:  Hier kommt jetzt der letzte kleine Überblick über die aktuellen Gebote. Ich habe jetzt nicht ale 150Bücher aufgelistet, aber schon einmal...
Anmerkung von mir:
Ihr habt bis heute Abend 21 Uhr, die Gelegenheit ein Mana Loa Paket über http://daisyandbooks.wordpress.com/2013/10/29/jetzt-bieten-sandra-henke-tine-armbruster-astrid-rose-david-pawn-anke-hohl-kayser-katja-piel/ zu ersteigern und damit zugleich einen gute Tat zu vollbringen. Der Erlös geht nämlich zu 100 % an das Kinderhospitz Sterntaler.

Bitte Leute, lasst die Aktion und mich nicht im Stich. Bietet, was das Zeug hält ... sonst hätte ich genauso gut, das Geld auch direkt einzahlen können.

lg Astrid 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Bewerte Familienbande


ich habe auf dem Blog mal einen Bewertungscode eingepflegt ... Vielleicht will sich ja mal jemand äußern:

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Langsam krieg ich Muffensausen …

Ernsthaft Leute, ich kann es kaum glauben und mir ist richtig mulmig zumute. Das Gefühl wird sogar noch verstärkt, wenn ich sehe, dass ich “Shades of Gray” und “Er ist wieder da” dicht folge. Aber macht euch doch selbst ein Bild:

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Hier ist der Link, falls ihr es euch in Real noch ansehen wollt:

http://pdassi.de/e-books

Auch, wenn ich ehrfurchtsvoll drauf starre, so hoffe ich doch, dieses Bildnis noch ein paar Tage genießen zu können …

Sonntag, 13. Oktober 2013

Ich bitte um Beachtung, um Teilung und ggfs. um Meldung …


Mein Sohn hat gestern Glücksfee auf der FBM gespielt und 4 CD´s mit Mana Loa an - für mich und wohl auch ihn - völlig fremde Menschen verteilt. Ich würde mich freuen, wenn ich einen kleinen Piep zu hören bekommen könnte, wenn jemand die CD erhalten hat.
Allerliebste Grüße Astrid Rose (Indie-Autorin)

Sonntag, 6. Oktober 2013

Eine kleine Bitte.


Sollte jemand von euch beabsichtigen, sich bei mir ein Autogramm beim Meet and Greet geben in ein Buch geben zu lassen, so bringt am besten ein eigenes mit. Ich selbst werde nur 2 TB´s einpacken und ein Duzend CD´s und 20 Fotos, die mir als Autogrammkarten dienen. Aber ACHTUNG: Auf der Amazonseite steht Versandfertig in 3 Tagen - bei denen routieren womöglich die Druckermaschinen wegern der FBM. http://www.amazon.de/dp/1481111507

 

Liebe Grüße Astrid Rose

Freitag, 4. Oktober 2013

Der Wörterstand der Mana Loa Bänder

 

 

Familienbande

Blutsbande

Seelenbande

29.07.2013

117.539

69.540

  1.840

30.07.2013

117.539

46.124

25.265

04.08.2013

117.539

71.221

    465

06.08.2013

117.539

71.238

    465

09.08.2013

117.539

71.548

    465

 

Familienbande

Blutsbande / Seelenbande

09.09.2013

117.539

74.554

10.09.2013

117.539

75.315

03.10.2013

117.539

75.582

Ja, ich weiß, es sieht merkwürdig aus. Aber ich hatte zwischendurch vor, einen Teil der Geschichte in den nächsten Band zu verlegen. Nach einer Nacht der Überlegungen bin ich jedoch zum Entschluss gekommen, dass ich einfach nicht denken, sondern schreiben soll. Nachdenkliches Smiley Am Ende kann ich immer noch hin und herschieben, wie ich es für richtig halte. Danke an Heike und an Katja, die mir bei meiner Entscheidung dazu halfen.

Sonntag, 22. September 2013

Spiel mit mir “vier gewinnt”

vier gewinnt
Spielregeln                XXL Leseprobe
Mana Loa ~ Familienbande und Blutsbande Gewinnspiel

Komm mit mir

und tauche ein in einen fremden Kosmos. Begleite Nina auf den Spuren zu ihrem ICH. 

Lüfte das sagenumwobene Familiengeheimnis und betrete eine dir noch unbekannte Welt. Öffne deinen Geist für das Unbekannte, begegne Wesen aus Legenden, Mythen und Sagen. 

Und, wer weiß, vielleicht erkennst auch du dich selbst.

Mana Loa, ein mystisch, sinnlich-erotischer Liebesroman mit einem Hauch von Thriller und einer Prise Humor, der dich garantiert in seinen Bann zieht, sobald du ihn in deinen Händen hälst ...

Mana Loa 3d

Nur noch heute

hast du die Chance Mana Loa ~ Familienbande als Taschenbuchausgabe zu gewinnen.

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Um in den Lostopf zu gelangen, musst du mir nur via Mail (traumrose@gmx.net) sagen, welcher Edelstein im Platinring eingefasst ist. Die Antwort findest du in den Kapiteln 10 bis 12 der XXL Leseprobe vom Buch. Diese wiederum ist in vielen Shops kostenlos downloadbar, oder aber über traumrose.blogspot.de online zu lesen.
Die Spielregeln findest du auf Facebook
und, wenn du bis nächste Woche Dienstag alle vier Fragen beantwortet hast, kannst du Mana Loa ~ Blutsbande, nebst einer Statistenrolle gewinnen.
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Viel Spaß beim Lesen
Aloha Astrid Rose

Die Zeit rennt dahin …

bis morgen um Mitternacht hast du noch die Gelegenheit dich für die Statistenrolle in Mana Loa ~ Band 2 zu qualifizieren.
Alles, was du machen musst, ist mir folgende vier Fragen via Mail oder PN zu beantworten.

Wenn du alles richtig hast, erhälst du von mir eine Losnummer.
Viel Glück
Aloha Astrid

Dienstag, 27. August 2013

Aber auch der vierte muss noch rein …

Frage für die Woche vom 28.08.2013 bis 03.09.2013:

Welcher Edelstein ist im Platinring eingefasst?

Fristende ist der 03.09.20136 23.59 Uhr.

Bitte schicke die Antwort  an traumrose@gmx.net

Und ´nen kleinen Tipp gibt es auch noch: Die Antwort der vierten Woche befindet sich in den Kapiteln zehn bis zwölf der Leseprobe.

Montag, 26. August 2013

Morgen ist es soweit ...

Die vierte und letzte Frage zu vier gewinnt wird gestellt.

Danach geht es nur noch um den Hauptgewinn. Um ihn euch noch ein wenig schmackhafter zu machen, habe ich einen Trailer konzipiert.


Sonntag, 25. August 2013

Freitag, 23. August 2013

Familienbande: Das ist für die, die die XXL Leseprobe schon durchgelesen haben und neugierig sind, wie es weiter geht. Aber Achtung Spoilergefahr!


Totgeglaubte leben länger


Es war später Abend, als ich endlich in meinem neuen Zuhause auf Noelani ankam. Ich ging in das Haus mit den grünen Fensterläden und schaltete das Licht im Wohnzimmer an. Der Raum war leer. Na ja fast. In ihm stand ein alter Stuhl, der mit Sicherheit schon bessere Zeiten erlebt hatte. Er war genauso weiß wie die Wände rundherum und hatte eine Sitzfläche aus Rattangeflecht, die an manchen Stellen schon eingerissen war. Ich wusste nicht, warum mir dieser Anblick so vertraut vorkam. Vielleicht, weil ich mich in diesem Moment so fühlte, wie der Stuhl aussah: einsam, allein und zerrissen.
Es schauderte mich und ich strich mir über die Arme, als wenn ich damit die Einsamkeit abstreifen konnte. Leise murmelte ich zu mir selbst: »Mach das Beste draus.«
Zu Weihnachten würde Tom nachkommen und bis dahin gab es noch eine Menge zu tun: Den tristen weißen Wänden musste ein bisschen Farbe verpasst und Möbel mussten auch noch gekauft werden. Ich durchquerte das Wohnzimmer und ging in den angrenzenden Raum. Wow! Wenigstens brauche ich mir keine neue Küche kaufen, durchfuhr es mich beim Anblick der riesigen Einbauküche.
Neugierig öffnete ich die Schränke und fand mehrere Töpfe, Pfannen, Geschirr, Besteck, ein Pfund frisch gemahlenen Noelani Kaffee und Zucker. Da meint es jemand gut mit mir, kam mir in den Sinn.
Auf der Theke stand eine Kaffeemaschine. Hoffnungsvoll sah ich in den Kühlschrank und war nicht mal überrascht, dort tat-sächlich Milch vorzufinden. Sunny!, huschte mir durch den Kopf. Sie weiß, dass ich Milch in meinem Kaffee mag.
Während der Kaffee durchlief, sah ich mir den Rest des Hauses an. Im unteren Stockwerk gab es noch ein kleines Zimmer und einen Hauswirtschaftsraum, durch den man von der Küche in die Garage gehen konnte. Eine weitere Tür in der Küche führte in ein sogenanntes Strandbad. In dem konnte man sich nach dem Bad im Meer abduschen, um so sauber die Wohnräume betreten zu können.
Oben befanden sich drei leer stehende Räume und ein Badezimmer. Außerdem gab es noch ein geräumiges Schlafzimmer mit angrenzendem Ankleideraum sowie einem zusätzlichen Badezimmer. Darüber hinaus hatte es einen eigenen kleinen Balkon, von dem aus ich das rauschende Meer sehen konnte. Aber was mich im Moment am meisten erfreute war, dass mitten im Schlafzimmer ein nagelneues, frisch bezogenes Himmelbett stand.
Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Sunny wusste zwar nicht, dass ich früher komme. Doch sie ist, wie Tom sagen würde, wie immer auf alles vorbereitet.
Ich merkte, wie die Einsamkeit dem Gefühl freudiger Erwartung wich. Plötzlich war ich gespannt auf mein neues Leben und ich war neugierig auf Ben. Ob er mich immer noch verachtet? Und mehr noch: Ist er wirklich in der Lage eine Frau zu schlagen? Und hat Sophie mich vielleicht doch gesehen? Die Gedanken ließen mich auch in der einen Woche, die ich in Deutschland verbrachte, nicht los.
Mir fielen die Worte wieder ein die Tom bei unserer Verabschiedung am Bremer Flughafen sagte: »Engel, der viele Champagner ist dir an diesem Abend bestimmt zu Kopf gestiegen. Ben hat überhaupt nichts mehr gegen dich und hassen tut er dich schon gar nicht. Er war bestimmt aus einem anderen Grund schlecht drauf. Er hatte es ja in letzter Zeit wirklich nicht leicht und dass du dich nebenbei um die Zwillinge kümmern willst, wird ihn bestimmt sehr entlasten. Mom ist dir jedenfalls sehr dankbar dafür, dass du jetzt einen Teil der Arbeit von Clark Newton bei Children´s Hope übernimmst. Ach und Eric lässt dir ausrichten: Der Dekan hat sich zurückgemeldet. Du kannst im Januar dein IT-Studium in Honolulu beginnen.«
»Mir wäre es aber lieber, wenn ich den Platz aufgrund meiner Eig-nung und nicht aufgrund von Erics Fürsprachen erhalten hätte«, er-widerte ich ihm.
»Engel glaube mir, du wärst auch ohne sein Zutun dort angenommen worden. Er hat nur dafür gesorgt, dass du nicht erst im Herbst anfangen musst.«
Die Kaffeemaschine summte und riss mich aus meinen Gedanken. Schnell lief ich nach unten und goss mir einen guten Schluck dieses göttlichen Gebräus ein. Dann schnappte ich mir den Stuhl und ging nach draußen auf die Terrasse. Dort setzte ich mich hin und atmete die vom Meersalz durchtränkte Luft in tiefen Zügen ein.
Mein Blick wurde von dem hell erleuchteten Balkon des Nachbarhauses angezogen. Wie schon einmal zuvor stand Ben dort oben und sah hinunter.
Mir blieb der Atem stehen: Außer einer Retroshorts hatte er nichts an. Sein braun gebrannter muskulöser Oberkörper wurde von hinten und von der Seite durch die Zimmerbeleuchtung und von vorne durch die Laternen des Platzes ins rechte Licht gesetzt, sodass ich jeden einzelnen seiner Muskelstränge erkennen konnte. Nervös sah ich zu ihm hoch.
Sein Blick wanderte ruhelos umher, als ob er etwas suchen würde.
Er hat mich nicht gesehen. Instinktiv zog ich mich weiter in den Schatten meines neuen Zuhauses zurück.
Aus dem hell erleuchteten Schlafzimmer trat Rachel heraus. Ihr langes blondes Haar schimmerte golden im Mondlicht. Sie trug einen blauen Seidenmantel über den gleichfarbigen, nahezu durchsichtigen Overall. Langsam trat sie von hinten an Ben he-ran, umschlang ihn zärtlich und streichelte ihm sanft über die blanke Brust.
Ben drehte sich zu ihr um und flüsterte ihr etwas zu. Da er ihr Gesicht mit seinem Oberkörper verdeckte, konnte ich nicht ihren Gesichtsausdruck erkennen. Doch, dass sie sich im nächsten Moment sanft an ihn schmiegte, konnte in meinen Augen nur bedeuten, dass es etwas Angenehmes war, was er ihr zugeflüstert hatte und mein Herz hüpfte.
»Rachel bitte ... wir sollten besser reingehen«, hörte ich ihn noch sagen, dann verschwanden beide auch schon in dem Zimmer, aus dem sie zuvor gekommen war. Kurz darauf zog er die blickdichten Vorhänge zu und es dauerte auch nicht lange und das Licht des Zimmers erlosch gänzlich.

Seelenbande: Das ist für die, die das erste Kapitel bereits gelesen haben und neugierig sind, wie es weiter geht. Aber Achtung Spoilergefahr!


2 (21.11.10) 27 / 17 MAUNA KEA (Arbeitstitel!)
Sie kam auf mich zu. In ihrer Hand hielt sie etwas, das aussah, wie eine zusammengerollte Zeitung. Julia kam immer näher und je näher sie kam, desto mehr wandelte sich der Gegenstand in ihrer Hand. Als sie vor mir stand war aus der Zeitung eine Reitgerte aus schwarzem Leder geworden. Ihr Arm hob sich, als holte sie zum Schlag aus …
»Nein!«, keuchte ich und saß zeitgleich senkrecht im Bett.
Bens Arm purzelte indes von meiner Brust auf meine Beine und nur Sekundenspäter sah er mich verschlafen an. »Du hast geträumt mein Herz. Es ist vorbei. Schlaf weiter … Es ist mitten in der Nacht«, murmelte er.
»Ja du hast recht«, sagte ich und legte mich erneut neben ihn. Doch ich konnte nicht einschlafen zu sehr war ich noch aufgewühlt. Seit Lanis Geburt wurde ich ständig von solch wirren Träumen geplagt, in denen Julia Write mir mit körperlicher Gewalt drohte. Mal waren es Peitschen, mal hielt sie mir Knebel und Handschellen entgegen und manchmal, wenn es ganz schlimm war, waren meine Augen durch ein Stück Stoff verschlossen und ich fühlte nur, wie sie mich mit irgendeinem Gegenstand taktierte.
Es war merkwürdig, denn im wahren Leben hatte sie mir nie mit Gewalt gedroht, sondern mich lediglich durch ihre Artikel alles andere als gut dastehen lassen. Bisher hatte ich nichts weiter dagegen unternommen. Es widersprach mir mich in einen Zickenkrieg mit Bens Verflossener involvieren zu lassen und so versuchte ich einfach Julias Berichtserstattung zu ignorieren.
Je länger diese Farce jedoch dauerte, desto mehr nagte es an mir, dass jemand, den ich eigentlich nicht kannte, mich so niedermachte. Jedes Mal, wenn ein neuer Artikel erschien, war ich den Tränen nahe und nun verfolgte sie mich auch schon in meinen Träumen.
Unruhig wälzte ich mich nun im Bett und fand doch nicht zurück in den Schlaf. »Verdammt!«, fluchte ich leise vor mir hin und stand auf. Vom Mondlicht angezogen ging ich hinaus auf den Balkon, um dem Meeresrauschen zu zuhören.
Seufzend lehnte ich mich auf das Geländer und ließ meinen Blick über die malerische Bucht schweifen. Das Wasser floss in stetigem Rhythmus an Land und wieder ins Meer zurück. Der Mond spiegelte sich indes auf der leicht rauen Oberfläche, bis er von einer schwarzen Wolke verdeckt wurde.
»Nicht schon wieder Regen«, flüsterte ich. »Davon hab ich hier schon genug gehabt.« Doch die Wolke ließ sich nicht so einfach vertreiben. Im Gegenteil, sie schien sich immer mehr aufzubauschen und verschlang den Mondschein immer mehr.
Ich seufzte: »Na gut dann sollte ich vielleicht mal einen Blick riskieren. Vielleicht sehe ich dann klarer.«
Zielstrebig ging ich in die Garage, fuhr den Ferrari 308 auf den Hof und schloss die Garage, so leise wie möglich, wieder von Innen. Dann stellte ich mich mitten in den Raum, hob meine linke Hand mit der Außenfläche in Richtung der schneeweißen, erst vor wenigen Tagen gestrichenen Wand und sagte: »Kilokilo.« Sofort schossen die Bilder aus dem nun blau leuchtenden Ring an die Wand:
Ich sah, wie Ben mit den Zwillingen im Schlepptau den Mauna Kea auf Skiern hinunterfuhr. Ich selbst stand am Gipfel des Berges und blickte hinab in das Tal. Plötzlich war mir, als ob der Boden unter mir nachgab …

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Dienstag, 20. August 2013

Toc … sowie den dritten Stein:

Frage für die Woche vom 21.08.2013 bis 27.08.2013:
Josh, der Stallbursche ist …?

Fristende ist der 27.08.20136 23.59 Uhr.
Bitte schicke die Antwort  an traumrose@gmx.net

Und ´nen kleinen Tipp gibt es auch noch: Die Antwort der dritten Woche befindet sich in den Kapiteln sieben bis neun der Leseprobe.

Donnerstag, 15. August 2013

WERDE TEIL VON MANA LOA ~ BLUTSBANDE.

Einige von euch können sich bereits denken, bzw. wissen, dass es, im Rahmen von ‪‎Vier‬ Gewinnt, Mana Loa ~ Blutsbande als Taschenbuch geben wird, sobald es fertig geschrieben ist.

Doch was niemand ahnt oder weiß, ist, dass derjenige der alle vier richtigen Antworten eingeschickt hat und dessen Losnummer ich ziehe, TEIL VON BLUTSBANDE WIRD. ???!!!???

Das Buch ist noch nicht fertig und deshalb habe ich noch genug Gelegenheit eine Statistenrolle zu kreieren. Gewinne das Buch und du findest dich mit Namen (du kannst auch ein Pseudonym wählen) wieder.

Jetzt wirst du denken "Das ist ja leicht".

Stimmt, und deswegen setze ich noch einen drauf: Nach der Verlosung werde ich dich kontaktieren und folgende Daten erfragen: wie Haarfarbe, Haarlänge, Rassenzugehörigkeit, ungefährer Wohnort, Beruf, Hobby, ob du humorvoll bist oder eher einer von der strenge Art, ob du gestylt rumläufst, oder eher sportlich. Das sind erstmal die Grunddaten, die ich benötige um mir eine Szenerie um dich auszudenken. Später werde ich dich bestimmt nochmal für den Feinschliff kontaktieren. Wenn du damit nicht einverstanden bist, brauchst du mir das nur mit der vierten Mail mitteilen. So, und jetzt bleibt mir nur noch deine Reaktion abzuwarten.

Aloha Astrid Rose

Die Spielregeln und auch, wo es die Leseprobe gibt: https://www.facebook.com/events/230979670383451/