Freitag, 25. Dezember 2015

Spoiler


Ob sie mit mir schlafen wollte, oder nicht, war mir spätestens in dem Moment egal, als sie mit Genuss eine Nudel aufsog. Ihre vollen Lippen glänzten dabei von der Soße und ihr seliger Gesichtsausdruck als die Spaghetti gänzlich in ihrem Mund verschwand, ließ mich alle Bedenken und Vorsätze über Bord werfen. Unvermittelt stand ich auf, hob sie hoch und trug sie in ihr Schlafzimmer. Dort warf ich sie auf ihr Bett und mich sogleich hinterher, direkt neben sie. Bis hierhin war sie mir auch gediegen. Als ich jedoch meine Hand unter ihr Bikinihöschen schieben wollte, hielt sie diese fest.
»Nein, heute nicht! Bitte.« Sie wandte sich von mir ab und legte sich auf ihre linke Schulter. Zugleich schob sie jedoch ihr Gesäß gegen meine Lenden. Erregung durchflutete mich erneut, was sie sogleich in Form eines Zuckens zu spüren bekam.
»Kannst du dich nicht mal für eine Nacht beherrschen?« Kate kicherte leise.
Ich nahm ihr Ohrläppchen zwischen meine Zähne und biss ganz leicht zu. »Anscheinend nicht.«, flüsterte ich.
Sie keuchte und ich befürchtete schon, es übertrieben zu haben. Kate wandte sich mir zu. »Dann wird es Zeit, dass du es lernst.« Sie drehte ihr Gesicht wieder weg und rückte ein wenig von mir ab.
Obwohl mich die Frage, nach dem ›Warum‹ innerlich zerriss, wagte ich es nicht, sie zu stellen. Ich hatte in meinen Augen kein Anrecht auf eine Erklärung. Schließlich waren wir nicht einmal ein Paar.
Stattdessen fragte ich sie, ob ich gehen solle.
»Nein Professor. Bitte bleib.« Sie schob sich wieder an mich heran, nahm meinen Arm und legte ihn über ihren Oberkörper. Ihre Wange legte sie auf meinen Handrücken. »Einfach hierbleiben ...«, murmelte sie. Ihr Atem ging ruhiger und flacher und ich wusste, dass sie bereits, sanft in meinen Armen eingebettet, eingeschlafen war.

Selbst war ich jedoch zu aufgewühlt, um zu schlafen. Alsbald vernahm ich ein kleines Schnarchen, was von ihr kam. Ich nutzte die Gelegenheit und vergrub mein Gesicht in ihren Haaren. Dabei sog ich ihren Duft tief in mir ein. Ihre Nähe hatte tatsächlich eine beruhigende Wirkung auf mich. Haut an Haut mit ihr hatte ich das Gefühl, alles, was noch auf mich, auf sie und, ja, auf den Rest der Welt zukommen würde, überstehen zu können.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Mele Kalimaka!

euch allen wünsche ich ein schönes, geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Aloha pumehana
Eure
Astrid @-;--

Dienstag, 22. Dezember 2015

#Adventskalender




Ihr Lieben, es gehört schon zu meiner Tradition etwas in  Katja Koesterke Adventskalender, wohl besser bekannt als Kasasbuchfinde.de  zu stecken.



Was es diesmal ist, erfahrt ihr, wenn das Licht ... ähm, ne, wenn ihr hinter Türchen 23 blickt ;*





Es hat zwar indirekt was mit Mana Loa zu tun, ABER nur indirekt! Also los, gebt eurer Neugier nach - es lohnt sich!!!

An dieser Stelle einen lieben Gruß und ein warmes Mahalo nui loa an @Ici80 by Nadine Graf- Liesegang

Aloha
Eure 
Astrid @-;--

PS: ihr findet heute auch etwas von meiner lieben und wertgeschätzten Kollegin Lita Harris darin ;)

Donnerstag, 13. August 2015

Tag 6 13.08.2015 6 jähriges Jubiläum







‪#‎WICHTIG‬!!! ‪#‎Gewinnspiel‬ ‪#‎Jubiläum‬ ‪#‎ManaLoa‬




Schaut auf meinem Profil, auf dieser Seite, auf dem Blog - überall sind Hinweise versteckt. Einen Titel werdet ihr bestimmt finden. Und, wenn nicht bei mir, dann hier: https://www.facebook.com/pages/BJs-Creativ-Design/723572201012052




Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens :* Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.




Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook.




Aloha Eure

Astrid @-;--

Dienstag, 11. August 2015

Tag 5 12.08.2015 6 jähriges Jubiläum








Heute ist es einfach! Das kann man überall im Netz nachlesen oder auch in "Zauberhafte Weihnachten" der kostenlose Sonderband von Mana Loa.

Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens. Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook.

Aloha Eure
Astrid @-;--

Tag 4 11.08.2015 6 jähriges Jubiläum



‪#‎WICHTIG‬!!! ‪#‎Gewinnspiel‬ ‪#‎Jubiläum‬ ‪#‎ManaLoa‬

Die Tipps sind schon längst gestreut - wer suchet, der findet.








In dem heutigen Zusammenhang habe ich auch das Untertitelsuch-Gewinnspiel soeben ausgelost. „heart“-Emoticon - lichen Glückwunsch Yvonne Rauchbach. Sag mir, ob du die Tasse mit 3 oder später mit 4 Covern haben möchtest - Allerdings muss ich in beiden Fällen noch auf die Grafik warten. Bzw. für 4 fehlt mir noch der Untertitel ... also geht das Gewinnspielhttps://www.facebook.com/events/1489331104669830/ weiter.



Aber nun zurück zu diesem hier:

Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens „kiss“-Emoticon Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook.

Aloha Eure
Astrid @-;--

Sonntag, 9. August 2015

Tag 3 10.08.2015 6 jähriges Jubiläum



‪#‎WICHTIG‬!!! ‪#‎Gewinnspiel‬ ‪#‎Jubiläum‬ ‪#‎ManaLoa‬


Diesmal scheint es sehr schwer zu sein. Deswegen gebe ich mal hier direkt einen Tipp: Er war hilflos und hatte schon in Band 1 eine Rolle und war in Band 2 jemanden im Weg.











Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens „kiss“-Emoticon Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.


Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook.


Aloha Eure

Astrid @-;--

Tag 2 09.08.2015 6 jähriges Jubiläum

Tag 2 09.08.2015

#WICHTIG!!! #Gewinnspiel #Jubiläum #ManaLoa


In allen Bänden lauten sie gleich! Wie immer findet sich auf FB ein Hinweis :* Diesmal müsst ihr aber ein wenig nachdenken.

Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens :* Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.


Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook.

Einsendeschluss für alle Fragen: 14.08.2015 23:59 Uhr

Aloha Eure
Astrid @-;--

PS: die Reihenfolge der Kapitelnamen ist egal ;) Sie könnte sich ja auch in den Folgebänden mal mischen.

Samstag, 8. August 2015

Tag 1 08.08.2015 6 jähriges Jubiläum



#WICHTIG!!! #Gewinnspiel #Jubiläum #ManaLoa

Was wäre ein Gewinnspiel von mir ohne Überraschung? Eins, welches ich nicht organisiert habe :P

Ja, ihr seht richtig, es sind 7 Tüten auf dem Bild. Ergo gibt es 7 Gewinne ;)



Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens ;) Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir - Astrid Rose - organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin - nicht Facebook. Weitere Infos findet ihr jedoch in der FB Veranstaltung  Wie zB alle Fragen und Gewinne.
https://www.facebook.com/events/477811409055494/479145398922095/ 



Aloha Eure
Astrid @-;--

Montag, 3. August 2015

29. und 30, sowie 31.Tag NaNoWriMo Juli

In diesen drei Tagen habe ich sowohl geschrieben als auch gelöscht. Und das neben vielen privaten Verpflichtungen - es sind schließlich Ferien und die Kinder wollen und müssen auch beachtet werden.

Am Freitag war ich zB im Tierpark Thüle mit ihnen. Anders wie gedacht, kam ich gar nicht zum Denken. Aber egal. Einfach mal relaxen tat auch mir und vor allem dem Verhältnis zu unserem Sorgenkind zugute.

Im Allgemeinen ist hier die Anspannung ein wenig abgegangen. Der Antrag auf Zulassung als Maler (Ausnahmegenehmigung wegen nicht erreichter Altersgrenze) ist zB auf dem Postweg. Unser Sorgenkind ist wieder ruhiger, was mir bestätigt, wie viel Druck es durch die Schule hat. Noch haben wir allerdings keine Alternative für nach den Ferien. Drückt uns mal die Daumen, dass es mit dem Internatsplatz doch noch klappt. Unser Kind steht ganz oben auf der Liste und wenn ein anders geht oder doch nicht einzieht, bekommt es den Platz.

Ja, es ist wirklich entspannter - nur der Wohngeldantrag will noch gemacht werden ... bah, dafür muss ich meine Buchführung aufarbeiten :P Aber da es in den letzten Wochen ruhiger war, ist das ein Klacks. Muss nur mal den Hintern für hochkriegen ;)

Mmh, eigentlich gibt es sonst nichts mehr zu erzählen ... außer, dass ich am überlegen bin jede Woche einen Newsletter mit meinen Fortschritten loszuschicken. Ich werde gleich mal einen machen und um Rückantwort bitten, ob der wohl so interessant ist.

HALT! STOPP!
Gibt ja doch noch was ... es wird ein Jubiläumsgewinnspiel geben! Und zwar vom 08.08.2015 bis 13.08.2015 werde ich jeden Tag eine Frage zu einem meiner Bücher stellen - sie zu kennen oder zumindest die Suchoption seines Readers zu kennen ist klar vorteilhaft. Es wird Bücher und Goodies, sowie ein Kosmetikpackage zu gewinnen geben.

Und noch was Wichtiges: Seelenbande ist nun für den Aktionspreis von 1,49 Euro erwerbbar - bis Mitte August gilt das Angebot noch.

Last but not least: Ich habe in diesen Tagen 1209 Wörter geschrieben, aber gleichzeitig 1212 gelöscht = -3 Wörter. Da ich aber ein positiv denkender Mensch bin, verrate ich euch nur die Gesamtzahl der getippten Wörter im Juli:

14773 waren es!



Aloha

Eure

Astrid @-;--

Mittwoch, 29. Juli 2015

27. und 28.Tag NaNoWriMo Juli

Nachdem ich mich nun dazu entschlossen habe "Zauberhafte Weihnachten" nicht mir reinzunehmen, war ich damit beschäftigt den Plot so umzustellen, dass es dennoch passt und ich an geeigneter Stelle nochmal die wichtigen Infos aus der KG einzufügen.

Durch umschreiben, hin und herschieben, löschen und neutippen kam ich immerhin auf 1005. Und, wenn ich gestern Lust gehabt hätte, wären es noch viel mehr geworden, denn mir scheint, ein Knoten sei geplatzt. ABER: ich war gestern einfach unmotiviert.

Statt selbst Geschichte zu schreiben, habe ich einen Film gesehen. "Drei Meter über dem Himmel" ist einfach nur genial! Und ich will und werde auch mal so einen Typen wie H. Leben einhauchen.



Eine Idee dazu habe ich auch schon. Aber noch ist sie nicht ausgereift und noch ist Mana Loa nicht fertig ... ähm, wenn ich so weiter plotte, wird es auch nie fertig :P Soll heißen; auch da hatte ich gestern so manche Idee - aber dazu verrate ich nix!

Und nun setze ich mich dran und werde um Weihnachten herumschreiben bzw. habe ich ja zum Glück zwei Erzähler ;)

Aloha
Eure
Astrid @-;--

Sonntag, 26. Juli 2015

25. und 26.Tag NaNoWriMo Juli



Diese beiden Tage habe ich zur Überarbeitung und Ausmerzen genutzt. Die Szenen aus der Novelle

"Zauberhafte Weihnachten" sind nun aus Band 3 gestrichen. Allerdings werde ich vermutlich einen Teil davon aus Daniels Sicht wieder einarbeiten. Der Gute soll ja schließlich seinen Geburtstag noch feiern dürfen ;) und so sind auch diejenigen auf dem Laufenden, die die Kurzgeschichte noch nicht gelesen haben.

Heute morgen hatte ich dann -6527 Wörter. Schade zwar, aber nichts ist verloren :D

Und nun gehe ich weiter an die Überarbeitung von Kapitel 2.

Wen es interessiert: Mana Loa ~ Familienbande als kostenlose Datei kam bisher gut an, so gut sogar, dass es auf dem bisherigen Höhepunkt folgenden Rankingstand bei Amazon erreichte.



Und noch was postives, gibt es zu vermelden: auch Seelenbande wurde wieder vermehrt gekauft und befand sich heute bei Bookrix auf Platz 66 des plattformeigenen Rankings. Wie das wohl erst nächste Woche aussehen mag, wenn es vergünstigt ist?

Gestern Abend war ich zu Gast bei den Bücherwürmern. Wer sich fürs Interview mit anschließender Fragestunde interessiert, klicke einmal auf diesen Absatz ;)

Die Spoiler von gestern möchte ich euch hier auch nicht vorenthalten:




‪#‎ManaLoa‬ ‪#‎Familienbande‬ ‪#‎Seelenbande‬ ‪#‎Eigenwerbung‬ ‪#‎Fantasy‬‪#‎Mystik‬ ‪#‎Thriller‬ ‪#‎Hawaii‬ ‪#‎Legenden‬ ‪#‎Mythen‬ ‪#‎Liebe‬ ‪#‎Romantik‬‪#‎Sinnlich‬ ‪#‎Erotik‬ ‪#‎Spoiler‬ ‪#‎Rohentwurf‬
Er schnaubte verächtlich. »Ich habe sie nie geliebt! Mit ihrer Kraft, hätte ich die Welt zu meinem Königreich gemacht.«
»Gott, wie schwarz ist deine Seele nur gewesen?« Panik, als auch Mitleid übernahmen nun die Oberhand.
»Dunkel genug, um Dinge zu tun, für die selbst du mich verachten würdest. Und deswegen erzähle ich sie dir nicht!« Unverhofft zog er mich an sich. »Dafür gefällt mir der Sex mit dir viel zu sehr«, flüsterte er dicht bei meinem Ohr und küsste mich sogleich auf meinen Hals.
Ungewollt stöhnte ich auf. Doch als ich sein Grinsen auf meiner Haut spürte, wand ich mich aus seinen Armen. Zum ersten Mal, seitdem ich von ihm wusste, fühlte ich mich ausgenutzt. Wo noch eben die Hoffnung war, dass auch er Liebe für mich empfinden könnte, hatte Scham den Platz eingenommen. »Such dir ein anderes Sextoy! Ich stehe dir nicht mehr zur Verfügung!«, zischte ich leise zwischen meinen Zähnen hervor.

In meiner "Willkommengruppe" wurde daraufhin darüber diskutiert, wen Nina am Ende wohl ihr Herz schenkt ... Meinungen sind immer willkommen ;)


Später gab es noch einen Spoiler von mir, weil ich auf ein Bild gestoßen bin, was "meinem Ben" aka Matt Bomer gestoßen bin und ihn faktisch in folgender Situation zeigte:

‪#‎ManaLoa‬ ‪#‎Familienbande‬ ‪#‎Seelenbande‬ ‪#‎Eigenwerbung‬ ‪#‎Fantasy‬‪#‎Mystik‬ ‪#‎Thriller‬ ‪#‎Hawaii‬ ‪#‎Legenden‬ ‪#‎Mythen‬ ‪#‎Liebe‬ ‪#‎Romantik‬‪#‎Sinnlich‬ ‪#‎Erotik‬ ‪#‎Spoiler‬ ‪#‎Rohentwurf‬

Sofort wandte ich mich ihm zu und musterte ihn. Er sah müde und, ja, auch bedrückt aus. Darüber konnte auch sein, wie immer adretter Anzug und die auf hochglanz polierten Lackschuhe nicht hinwegtäuschen. ›Kleider machen eben doch keine Leute‹, kam mir in den Sinn als ich die Stoppeln in seinem sonst so gepflegtem Gesicht sah.
Mit schnellen Schritten näherte er sich dem Gebäude. Dabei war in jeder seiner Bewegung zu sehen, wie angespannt er war. Sein Gesicht drückte wilde Entschlossenheit aus, die ich so noch nie zuvor an ihm wahrgenommen hatte.
Ja, er war zu allem bereit, um seinen Willen durchzusetzen. Nur war sein Ziel auch meins und ich war keinesfalls bereit nachzugeben.

Ob es aus Daniels, Ninas oder wessen immer Sicht ist, verrate ich nicht

So, nun muss ich aber wirklich die Zeit ausnutzen, in der meine Kinder noch schlafen.

Aloha
Eure Astrid @-;--

Samstag, 25. Juli 2015

24. Tag NaNoWriMo Juli

Ganz ehrlich: ich war auch gestern faul. Meine Muse scheint in Urlaub zu sein. Vielleicht ist sie auch nur in Deckung gegangen, weil sie weiß, dass das Löschen von über 6000 Wörtern ansteht.

Ja, genau! Ich werde nämlich die Weihnachtskapitel rauslassen bzw. nur die Szenen, die von Belang sind, einarbeiten.

Das Einzige, was ich gestern Nachmittag noch gemacht habe, war die eine Sexszene zu kappen. Beim Gegenhören klang es wie eine Aufzählung von Bewegungen, also habe ich folgende Sätze rausgenommen und den Rest an den weiteren Verlauf angepasst:

‪#‎ManaLoa‬ ‪#‎Outtakes‬
Ein sanftes Lächeln zierte nun sein Gesicht. Seine Lippen legten sich auf meinen Hals. Zärtlich strich er mit der Zunge an meiner Halsschlagader entlang. Ein Kribbeln erfasste mich und Vorfreude kam in mir hoch.
Als seine Hand nun ebenfalls über mein Lustzentrum strich, brachte er damit das Feuer in mir zum Glühen.
Mit der Fingerspitze glitt er unter meinen String. Er umkreiste erst den Eingang zu meinem Innersten, bevor er vorsichtig in mich eindrang.
Mein Stöhnen fing er in einem Kuss auf. Seine Zunge verband sich mit meiner, während sein Finger immer wieder in mich eintauchte und aus mir entwand.

Letztendlich habe ich dann -115 Wörter am Abend gehabt.

Mal schauen, ob ich heute weiterkomme, denn ich muss nochmal an meinen Offline Laptop dran. Die Festplatte hat eine Sprudeldusche nicht überlebt und muss ausgetauscht werden.

Wenn ich den bis heute Nachmittag nicht fertig bekomme, sieht es mau für heute aus, denn ich muss nachher weg und wollte den dann mitnehmen.

Aloha
Eure Astrid @-;--

Wen es interessiert: Familienbande ist immer noch kostenlos! 

Freitag, 24. Juli 2015

23. Tag NaNoWriMo Juli

Auch gestern kam ich nicht zum tippen. Neben der Werbung für die #KOSTENLOS #Aktion von #Familienbande habe ich mich um Haus und Kinder gekümmert. Wir haben die Kinderzimmer entrümpelt, denn nächste Woche wollen wir auf den Sommerferienflohmarkt hier in Lohne.

Wer Interesse an einem Taschenbuch hat - ich nehme welche mit ;)

Die Werbung hat sich auf jeden Fall gelohnt:




Aloha
Eure Astrid @-;--

Donnerstag, 23. Juli 2015

21. und 22. Tag NaNoWriMo Juli

Vergessen habe ich es nicht! Aber genauso wenig habe ich geschrieben. Vorgestern war ich noch mit der Steuer beschäftigt und gestern beim Finanzamt und anschließend shoppen, sowie bei McDonalds ;) (aber das wissen die FB´ler ja schon ;)

Wörter = 0

Mittwoch, 22. Juli 2015

Mana Loa ~ Familienbande ist kostenlos in den Shops!

#KOSTENLOS bis 31.07.2015 und zwar das GANZE #eBook!

Ja, genau 363 Seiten Lesevergnügen für #UMSONST und OHNE Verpflichtung.

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen, warum ich eine solche Aktion mache und mein "Baby" verschenke. Die Antwort ist einfach: ich möchte euch zeigen, dass #Mana #Loa kein 08/15 Titel ist.

Ja, es ärgert mich, dass ich folgende Aussagen immer wieder zu lesen bekomme:

#Liebesroman? Ne, lese ich nicht.
#Fantasyroman? Nicht mein Genre.
#Erotik? Och nö, mag ich nicht, ist ja eh immer dasselbe.

Aber das ist es nicht!

Diese Romanreihe ist KEIN #MAINSTREAM!

Die Geschichte um Nina McAllister beinhaltet so viel mehr. Nicht umsonst werden die Bande in Leserkreisen gerne als die #ÜBücher weiterempfohlen. Die Mana Loa Bande Reihe steckt  voller Überraschungen und Verwicklungen, die man nur ansatzweise erahnen kann. Und das möchte ich denen beweisen, die letztendlich wegen des Preises den letzten Schritt nicht gewagt haben, um es zu laden.

Die Mana Loa Bande Reihe ist eine mystisch, sinnlich-erotische Liebesromanreihe mit einem Hauch von Thriller, einer Prise Humor und ein paar Morden, die hauptsächlich auf Hawaii spielt. Es gibt eigentlich kein Genre, was auf die Bücher passt. Am besten wären sie unter Romantasy Thrill eingegliedert, nur gibt es diese Genre nicht ;)

Danke fürs zur Kenntnis nehmen <3
Aloha
Eure Astrid @-;--

http://www.amazon.de/gp/product/B00AMXNV5G

Montag, 20. Juli 2015

20. Tag NaNoWriMo Juli

Ja, ich gebe es zu! Ich bin jetzt schon am frühen Morgen genervt, denn ich weiß, dass ich heute nicht an Mana Loa 3 schreiben kann. Heute steht nämlich ein Bericht an, den mein Mann braucht, um sich ab September als Maler selbständig zu machen.

Direkt im Anschluss werde ich mich an die Steuererklärung setzen, die ich wegen des Laptopsausfalls noch immer nicht gemacht habe. Seit Wochen überlege ich nämlich wie das blöde Passwort lautet!

Nun habe ich mir Elster heruntergeladen und werde es in ausgedruckter Form morgen beim FA abgeben.

Mit viel Glück - sehr viel ;) - darf ich dann heute Abend noch ein Stündchen an ML 3. Morgen früh komme ich auch nicht dazu, denn ich werde eine Shoppingtour mit meiner Lütten machen. Die braucht ganz dringend neue Pullis und der Weg nach Hause lohnt sich nicht, weil Sohnemann ja nur 3 Stunden Unterricht hat.

Ab übermorgen geht es dann richtig los. Meine Kinder sind vorgewarnt, dass sie mich morgens ganz gepflegt in Ruhe lassen sollten, da ich durch die ganzen Termine und Orgas in den letzten Wochen in meinem Zeitplan um 4 Wochen zurückhänge und es aufholen will. Die Nachmittage sind den Kids vorenthalten - bei schönem Wetter sind wir im Freibad oder auf dem Waldspielplatz. An dieser Stelle mal ein herzlichstes Mahalo nui loa an Sarah Reitz, die mir ihre Burning Reihe und an Christina Stöger, die mir ihre Mia Geschichte  als PDF zukommen ließen. Beide werde ich dank Bluetooth in den Kinderzeiten hören (können).

So, nun aber zu dem, was euch wohl am meisten interessiert:
Gestern waren es trotz der Termine und dem Nachwochenendputz 145 Wörter in der Überarbeitung geworden. Allerdings geht die Tendenz dazu hin, die Szenen aus "Zauberhafte Weihnachten" raus zu lassen, was ein minus von 6527 Wörtern bedeuten würde.

Cassy hat mir gestern gegen Mitternacht noch das neue etwas buntere Cover zukommen lassen :D Mir persönlich gefällt es so besser, weil es zumindest eine weitere Covergrundfarbe beinhaltet  - welche verrate ich euch nicht. Die vierte steht ja noch nicht fest und wer weiß, vielleicht sind ja auch alle drin versteckt :D


Hier im Vergleich nochmal die Beiden, die zur Auswahl standen ... rechts hat gewonnen, doch links packt sie mir an Seite und wenn ich mal flüssiger bin, werde ich damit bestimmt was tolles daraus drucken lassen. Vlt. Leseproben, Visitenkarten oder sowas. Oder auch ne andere Notizbuchauflage. Mal schauen :D

Ui, ich sehe grade, dass es schon 9 Uhr ist ... also sage ich nur noch

Aloha
Eure Astrid @-;--

19. Tag NaNoWriMo Juli

Die Massage hat geholfen. Meine Kopfschmerzen sind nun erträglich. Jetzt laufe ich zwar bei dem schönen Wetter mit Schal rum, aber besser blöde aussehen als nicht mehr geradeaus laufen zu können. Und weil ich eine fiese Möp bin, hat Nina auch mal eben mit Migräne zu kämpfen :P

Direkt nach dem Aufstehen hatte ich ja schon mit tippen begonnen, aber meine Euphorie hielt nicht lange an, da meine Kinder allesamt Frühaufsteher sind. Nach dem Frühstück verließ mich auch die Lustlosigkeit und meine Kopfschmerzen kamen wieder. Also ließ ich mich massieren und legte mich nochmals hin. Gegen frühen Mittag schrieb ich noch eine halbe Szene, doch dann holte mich der Hunger ein. Bis wir dann die Schaschliks fertig hatten und der Grill heiß wurde, war es schon früher Nachmittag. Ganz toll dabei war, dass gerade in der Zeit, wo wir grillen wollten, Regen vom Himmel fiel. Also stand ich mit Regenschirm vorm Grill :P

Kaum hatten wir aufgegessen, war es draußen wieder trocken - tja, dafür ist unser Rasen immer noch grün und die blöde Gießerei sparen wir uns ;)

Am Nachmittag läutete mein Mann Siesta ein, was soviel bedeutet, wie alle im Hause haben still zu sein und für mich den Vorteil birgt, dass ich Schreibzeit habe. Die habe ich auch ausgenutzt. Aber leider flutschte die Szene nicht so wie gewollt und ich habe sie bestimmt viermal überarbeitet - und dennoch ist sie noch nicht ganz rund. Wenn sie mal so ist, wie ich sie haben will, ist sie bestimmt doppelt so dick.

Letztendlich habe ich gestern sage und schreibe 2003 Wörter geschrieben und damit gleich 2 % dazugewonnen :D

So, nun habe ich noch ne gute Stunde, dann muss ich Kind 1 abholen, einkaufen um direkt danach Kind 2 abzuholen.

***
Nicht lesen, wenn privates nicht interessiert!
Wenn ich dann nach Hause komme und die Einkäufe verstaut habe, kommt auch schon unsere Familienhilfe. Das ist eine Dame, die uns hilft, mit dem ganzen Behördenkram fertig zu werden und uns auch Tipps gibt, wie wir mit unserem manchmal doch recht bockigem Kind (kommt durch das mangelnden Selbstbewusstsein aufgrund der Entwicklungsverzögerungen) umgehen sollen.

Wir haben uns lange gegen eine Familienhilfe gewährt. Schließlich sind mein Mann und ich sehr selbstbewusste Menschen, die der Meinung sind, dass man mit Reden und Liebe alles in den Griff bekommt. Nur manchmal, reicht das leider nicht. Nun ärgern wir uns, dass wir nicht schon drei Jahre zuvor um Hilfe baten, dann wäre vieles anders gelaufen, denn nicht alle waren unserem Kind so gut gesonnen, wie sie es vorgaben und nicht alle Hilfsangebote haben geholfen. Nein, es gab so einige, die die Gesamtsituation verschlechterten. Also, wenn einer von euch ein "Problemkind" hat, zögert bloß nicht, euch Hilfe zu holen!!!

Direkt im Anschluss geht es zum Pädoaudiologen, damit besagtes Kind in den Ferien Logopädie bekommt. Schließlich würde es ja überfordert werden, wenn es Logo neben der Ergo bekäme ... dass das Kind sich langweilt, weil es hier keine Freunde hat, weil es ja hier noch nie zur Schule ging, das ist dabei unerheblich :P

Sorry, musste das mal loswerden. So wisst ihr aber auch zugleich, womit ich mich seit mehreren Jahren rumschlagen muss und das mit immer größerem zeitlichen Aufwand.

Und damit nutze ich die letzten verbleibenden Minuten, um weiterzutippen und mir den aktuellen Text aufs Handy zu laden - schließlich kann ich ja nachher mit meinem Bluetooth meine Geschichte Korrekturhören. Damit wird die Wartezeit wenigstens sinnvoll genutzt.

Aloha
Eure Astrid @-;--

PS: Die Tendenz fürs Notizbuch geht zum neuen Cover. Aber noch fehlt mir da ein wenig Farbe, bevor ich es so übernehme ;)

Sonntag, 19. Juli 2015

18. Tag NaNoWriMo Juli

Leider hatten mich gestern die Kopfschmerzen noch schlimmer im Griff wie am Tage zuvor. Erst am Abend kam ich dazu eine neue Szene zu beginnen, aber so richtig flutschen wollte es nicht.

Szene ist übrigens das Stichwort. Ich bin eine Szenenschreiberin. Mein Plot besteht aus verschiedenen Szenen, die mir irgendwie im Kopf rumschwirren und die ich nach und nach aufschreibe und ausarbeite. Mein Manuskript hat Kapitel und darunter viele Szenen und dank der Möglichkeit in Word Überschriften zu stufen und dann mit einem Klick einen Bereich woanders hin zu setzen, verschiebe ich auch des öfteren Szenen an Stellen, wo sie vom Zeitablauf besser hinpassen.

Die einzelnen Szenen werden mit Übergängen, in denen ich auch gerne Informationen verstecke, verknüpft und so ergibt sich am Ende ein Gesamtbild/buch.

Dank einer Massage meines Nackens geht es mir heute besser und ich hoffe, die Wortanzahl von 37 Wörtern von gestern, heute um ein vielfaches zu übertrumpfen - eine Szene habe ich schon halb fertig.

Aloha
Eure Astrid @-;--

Freitag, 17. Juli 2015

17. Tag NaNoWriMo Juli

Schon während meines frühmorgendlichen Termin verspürte ich Kopfschmerzen, die immer stärker wurden. Selbst eine Ibu brachte keine Linderung, sodass ich den halben Tag mit geschlossenen Augen verbrachte.
Erst eine zweite am frühen Nachmittag verbesserte meinen Zustand, sorgte aber zugleich dafür, dass mein Magen rumorte.
Irgendwie habe ich den Tag dennoch überstanden und nebenbei sogar 291 Wörter getippt. Am Abend ging es mir wieder gut, da stand jedoch die Familie im Vordergrund, die ja so auch nichts von mir hatten.

Es gibt aber auch noch andere gute Nachrichten: Cassy hat sich gestern an das Cover fürs Notizbuch gemacht. Ich hatte mich schon gewundert, warum es so lange dauerte und das Ergebnis hat mich dann wahrlich überrascht, positiv, weil es wirklich wunderschön ist, aber auch negativ, weil es nicht das ist, was ich wollte.

Hier der allererste Entwurf, der mir von ihren noch am besten gefällt.



Kurz es trafen zwei Meinungen und zwei Charaktere aufeinander. Sie ist jung und innovativ, ich bin da eher konservativ und eingefahren.

Ihre Enttäuschung kann ich vollends verstehen, sie hat sich wirklich Mühe gegeben und wollte mir was besonders schönes darbieten, was ihr auch wirklich gelungen ist!!! ABER das Mana Loa Cover hat einen hohen Wiedererkennungwert und auch die Goodies sind alle danach ausgerichtet, also bin ich der Meinung, dass auch das Notizbuch und das Taschenbuch so aussehen sollten. Ungeachtet dessen, ob einige Symbole und Stile im neuem übernommen wurden. Zumal ich schon Vorbestellungen mit dem Cover, wie ich es mir ungefähr vorstelle, vorliegen habe. Am Ende haben wir uns drauf geeinigt, dass sie mir auch meins noch fertig und wir beide übers WE zur Abstimmung auf Facebook preisgeben:

https://www.facebook.com/AstridRose1974
https://www.facebook.com/Astrid.Rose.Autorin?sk=wall
https://www.facebook.com/ManaLoa.Familienbande
https://www.facebook.com/groups/AstridRose/?fref=ts

Es wird keine Gruppenverteilung geben, da ich Meinungen von den Kennern und Liebhabern der Reihe haben möchte, denn an die richtet sich das Angebot. Wobei ich auch beabsichtige zumindest ein paar Notizbücher zur Messe mit zunehmen. Wo ich dann das Cover mit demselben Stil auch als besser empfinde, weil man dann auf Amazon das Buch dazu gleich vergleichen kann.



Nun, ist es aber auch so, dass ich den allerersten Entwurf wirklich wunderschön finde und ich werde sie bitten, ihn mir an Seite zu packen, bis ich finanziell wieder flüssiger bin - es kann ja nicht schaden auch ein weiteres Goodie zu haben ;)

Donnerstag, 16. Juli 2015

16. Tag NaNoWriMo Juli

Viel gibt es nicht über gestern zu berichten. Irgendwie hatte ich zu allem und nichts Lust, dümmpelte also zwischen Haushalt, Internet und Mana Loa hin und her.

Am Nachmittag hatte mich dann die Begeisterung zu #Killian im Griff. Das Cover und auch der Klappentext kommen sehr sehr gut an und so entschloss ich mich, fies, wie ich sein kann, noch einen draufzusetzen und postete einen #Spoiler:

 #Unlektoriert! Warum tust du das?
»Du weißt schon, dass deine beste Freundin jetzt glaubt, du vögelst ihren On/Off?«
Zum ersten Mal, seit ich ihn kannte, duzte er mich, doch es gefiel mir trotz seines anklagenden Vorwurfs. Vielleicht war diese ungewohnte Vertrautheit von ihm, der Grund, warum ich ihm nun antwortete. »Genau das war das Ziel.«
Sein eben noch abstrafender Blick wechselte ins Fragende und obwohl Kevin und ich niemanden sagen wollten, was zwischen uns wirklich ablief oder besser gesagt, nicht war, öffnete ich meinen Mund ein weiteres Mal. »Sie soll denken, dass ich scharf auf ihn bin, damit sie endlich kapiert, wie sehr sie ihn braucht.«
»Und dafür nimmst du jetzt in Kauf, dass auch sie dich jetzt für eine Bitch hält?«
»Ja, tue ich. Ich bin eh schon für alle eine Schlampe. Nur weil ich eine Frau bin und kein Mann, habe ich nämlich nicht das Recht mit fünf Männer im Monat im Bett zu landen. Hauptsache ihr Kerle, ihr dürft das. Ihr und eure scheiß Moral …« Tränen bildeten sich in meinen Augen, als mir wieder einmal viel zu schmerzlich klar wurde, wie die Welt mich sah.
»Aber warum? Warum tust du das denn? … Warum schläfst du mit so vielen unterschiedlichen Män…«
»Weil ich es will«, unterbrach ich ihn. Ich wollte von ihm keine Moralpredigt. Nicht von ihm! Er war der letzte Mensch auf Erden, von dem ich glaubte, dass er mich nahm, wie ich war.
Doch immer noch war da dieser fragenden, alles durchbohrende Blick von ihm. »Bist du sexsüchtig?«
Schallend lachte ich auf. »Gottbewahre. Nein! Ich brauche nur ab und zu das Gefühl, begehrt zu werden. Ich weiß, mein Job offeriert, dass mir die Welt zu Füßen liegt, doch das tut sie nicht. Im Gegenteil, er nimmt mir jede Chance darauf, Glück zu erfahren.« Nun blickte ich ihn fragend an. »Hast du eigentlich eine Ahnung wie sich Geborgenheit anfühlt?«
Killian zuckte zurück und in seinen Augen sah ich zum ersten Mal, Verunsicherung aufflackern.
»Himmel! Du weißt wirklich nicht, wie es ist, wenn einer da ist, der einen Nachts hält und man morgens noch immer den Atem des anderen auf der Haut spürt?« Ohne, dass ich es eigentlich wollte, senkte ich meinen Kopf und flüsterte mehr zu mir selbst. »Ich kenne das Gefühl. Mit Frederik durfte ich das ganze drei Monate erleben, bis mir auffiel, dass er mich hintergeht.«
Für einem Moment hielt ich inne. Zu sehr taten diese Erinnerungen noch immer weh. Doch ich wollte es nicht. Ich hatte mir geschworen, diese verletzenden Gefühle nie wieder erleben zu wollen. Tief atmete ich aus und mit der Luft, vertrieb ich die Gedanken an Vergangenes.
Ein verschämtes Grinsen, bildete sich auf meinem Gesicht als ich Killian wieder anblickte. »Außerdem ist Sex immer noch die schönste Nebensache der Welt. Fremde Haut, die sich berührt, sinnliche Lippen, die sich gegenseitig Freude schenken und dann diese wahnsinnig, alles verschlingenden Orgasmen.« Tief atmete ich ein als ich an meinen letzten dieser Art dachte. Er lag drei Jahre und ein Arschloch von Noch-Ehemann zurück. »Nur sind die Höhepunkte leider eher die Seltenheit. Ich kann schon froh sein, wenn MANN mich überhaupt kommen lässt.«
Zum ersten Mal, seit ich ihn kannte, bemerkte ich, wie seine Haut einen rosa Schimmer angenommen hatte. Die Röte in seinem Gesicht gefiel mir. Doch genauso schnell wie sie kam, verschwand sie auch.
Er sog hörbar die Luft ein, zog seine Schultern hoch und als wenn jemand einen Schalter umgelegt hatte, stand vor mir wieder der Mann, den ich kannte. Ein eiskalter berechnender Killer.

***
Danach bekam ich 2 Monate Zeit, es zu schreiben *lacht
Leider geht für mich Mana Loa immer noch vor.
***

Und am Abend war ich ganz gemein ... es folgte noch ein #Spoiler auf meiner FB Autoren Seite:
In dem Moment als sein Daumen in mich drang, raunte er. »Spiel kein Spiel mit mir, welches du verlieren würdest.«

***
Tja, nun habe ich nur noch 1 Monat Zeit - dumm gelaufen ... na gut, ich werde ab und an mal dran tippen, wenn ich bei ML nicht weiterkomme, aber ML hat Priorität.

Wie auch immer, am Ende des Tages, nachdem wir schön gemütlich gegrillt haben und ich mal fünfe grade sein ließ, hatte ich immerhin 1087 Wörter zusammenbekommen. Wobei ich auch einige Textstellen löschte, die einfach in die falsche Richtung liefen. - Selber Schuld, wenn man sich nicht auf eine Sache konzentriert.

Und nun ist Kinder fertig machen angesagt, weil gleich um Acht schon ein Termin ansteht.

Aloha
Eure Astrid @-;--


Mittwoch, 15. Juli 2015

15. Tag NaNoWriMo Juli

Endlich habe ich es geschafft Kapitel 1 zu überarbeiten, damit es zum zweiten Lektoratsdurchlauf hochgeladen werden kann.

Am Abend habe ich dann noch ein klein wenig am 6. Kapitel gearbeitet.

Familien- und Termintechnisch war der Tag recht ruhige. Nur die Anmeldung zu den Ferienpassaktionen stand auf dem Plan und wurde erfolgreich durchgeführt. Das hat insgesamt dazu geführt, dass ich 1217 Wörter schreiben konnte.

Es wären mehr geworden, wenn mich Jacky von BJs Creativ Design nicht aufgehalten hätte. Meine liebe FB Freundin hat vorgestern Abend ein Premade Cover gepostet und ich "dumme Nuss"* habe gesagt, dass es zu eins meiner geplanten Bücher passen könnte.

Hiermit fing alles an ... ich sagte, es könnte zu Killian passen, aber da fehlt mir ein Kerl und auch mein Logo drauf. Letzeres schickte ich Jacky Brehm im Rohentwurf

Dann bekam ich das ... aber da passte mir das Logo nicht, also sollte sie es unten hin packen. Dummerweise verwechselte ich links mit rechts ;)


Da ich das Logo noch im Rohentwurf hatte, haben wir uns drauf geeinigt, es später aufzupappen. 


Auch eine schöne Rückseite wollte ich gerne haben und schrieb mal fix einen Klappentext - ja, sowas kann ich aus dem Stehgreif.


Und plötzlich bekam ich auch noch einen Banner ... ist der nicht cool? I <3 him!


Spät Abends bekam ich sogar noch das Logo der Buchserie (Serie - nicht Reihe!, denn es sind Einzelstücke, die auf Hawaii spielen werden!) von Annette Eickert. Das hatten wir beide mal vor langer Zeit ausgetüfftelt, als ich noch gar nicht wusste, dass es 4 ML Teile werden würden.

*Dumme Nuss, weil es einfach noch gar nicht in meine Planung passt, denn erst will ich Mana Loa zum Abschluss bringen und ja, finanziell ist es eigentlich auch im Moment nicht drin ... aber Jacky ist in diesem Bezug sehr lieb zu mir - wobei sie das ja immer ist!!! 

14. Tag NaNoWriMo Juli

Vielleicht verwundert es euch, dass ich gestern keinen Beitrag schrieb. Der Grund dafür ist einfach: ich war lediglich mit dem Handy online, da ich mir zusammen mit meinem Mann und unserem Kind ein Internat angesehen habe.

Wenn alles klappt, wird es dort nach den Ferien aufgenommen und erhält endlich die Bildung, die es benötigt, um als Erwachsener mit anderen gleichauf zu sein.

Für die, die es noch nicht wussten. Unser Kind ist entwicklungsverzögert und dank der tollen Inklusionspolitik finden wir vor Ort keine geeignete Schule, die auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen kann. Deswegen haben wir uns schweren Herzens und nach vielen vergossenen Tränen dazu entschlossen, es in eine Einrichtung zu geben, wo es lernen kann, was es bisher noch nicht lernen konnte.

Zum Glück ist das Internat nicht so weit weg und wir können und werden es regelmäßig abholen und hoffen, dass unsere Familie weiterhin so eng verbunden bleibt, wie bisher.

Nun, genug privates ausgeplaudert ... in diesem Blog geht es ja schließlich ums Schreiben und dahin kehre ich nun auch zurück. Gerade überarbeite ich Kapitel 1 von Band 3, damit es zur Endprüfung bei meinen Alphas vorgelegt werden kann. Danach geht es gleich mit Kapitel 2 weiter. Heute Abend versuche ich neuen Stoff zu tippen ;)

Und damit sage ich auch nun: bis morgen :D

Aloha
Eure Astrid @-;--

Ja, ich bin im Moment ein wenig durcheinander ... seht es mir nach.

Montag, 13. Juli 2015

12. Tag NaNoWriMo Juli

Juhu! Gestern habe ich die 3000 Marke gekappt. Meine Familie hat sich den ganzen Tag mit sich selbst beschäftigt. Durch ein spätes Frühstück, was wir eigentlich auf dem Waldspielplatz einnehmen wollten, aber wegen des Regens nicht konnten, fiel das Mittagessen aus und ich konnte ungehindert an meinen asbach-uralt 1 gb Laptop tippen, der keine WLan Karte mehr besitzt ;) So ungestört, ohne I-Net ist doch was ganz anderes. Allerdings nicht immer nur zum Guten. Nach dreißig Minuten musste ich nämlich das erste Mal nach unten flitzen, um am PC nachzulesen, wo Pferde auf Oahu gezüchtet werden. Insgesamt war ich wohl viermal unten - was doof ist, weil ich so doppelten Strom verbrauchte. Irgendwann fing ich an mit Platzhaltern zu arbeiten. Die ich dann am Abend gesammelt ausbesserte. 

Erst am späten Nachmittag vermeldete mein Mann, dass er und die Kinder Hunger hätten - Hunger auf Hamburger ... so war auch das Abendessen recht schnell fertig. Wobei ich echt Glück hatte, dass mir kein Burger verbrannte, denn just in der Zeit meldete sich Ramona, dass sie Kapitel 1 gerade am durchsehen sei. Neugierig, wie ich bin, musste ich also auch da gleich mal nebenbei reinsehen.

Gegen 21 Uhr hatten wir beide den ersten Durchgang geschafft - sie vorweg und ich nachgebessert - der zweite folgt bald ;)

Naja, jedenfalls setzte ich mich dann wieder oben hin und ehe ich mich versah, war eine ganz neue Szene geschrieben, die in keinem Plot oder zuvor in meinem Kopf vorkam. Sie kam wie aus dem Nichts und fühlt sich einfach richtig an. 

So, und nun sitze ich hier schon wieder viel zu lange dran ... nebenbei habe ich noch Brainstorming mit meinen Mädels betrieben und harre nun der Dinge, die den Beiden einfallen oder nicht gefallen.

Bevor ich mich verabschiede nur noch eins: 3127 Wörter waren es!

Eins weiß ich definitiv ... heute Abend geht es wieder offline zur Sache :D

Aloha 
Eure Astrid @-;--

Sonntag, 12. Juli 2015

Astrid Rose ~ freie Autorin: Sonntagsspoiler Mana Loa Band 3

Astrid Rose ~ freie Autorin: Sonntagsspoiler Mana Loa Band 3: Die Tanja Sefczyk​ hat sich was zum Thema <3 gewünscht. Ich glaube gerade dieser Abschnitt wird etwas für sie sein ... Er stand am E...

11. Tag NaNoWriMo Juli

Um es kurz zu machen: Gestern stand die Familie und der Haushalt im Vordergrund, deswegen habe ich 0 Wörter geschrieben.

Samstag, 11. Juli 2015

10. Tag NaNoWriMo Juli

Den gestrigen Tag begann ich damit, den Blogbeitrag zu schreiben. Direkt danach habe ich aus dem Stehgreif ein paar Zeilen zu Bildern geschrieben, die Karen Kohl mir auf meine FB Chronik gesetzt hat. Alle Texte sind in Bezug auf Mana Loa 3 und 4 und wurden von mir auch schon als Textschnipsel in den Dateien hinterlegt. In meiner Gruppe und auf den Seiten werde ich die #Inspirationen täglich verteilen. Wer noch mehr Bilder hat, darf sie mir gerne zukommen lassen - ich liebe es aus dem Stehgreif etwas zu schreiben.

Wie auch immer ... anschließend setzte ich mich hin, um eine wirklich starke Szene aus Mana Loa Band 3 von Kapitel 5 nach weiter hinten zu verschieben. Der Grund hierfür war, dass Ninas neue Gesinnung einen Anschubser brauchte, den sie relativ am Anfang des Buches noch nicht hatte. Im weiteren Verlauf gab es jedoch mehrere Momente aus denen sie heraus ihre Reaktionen und Aktionen ändern könnte und so habe ich wieder einmal viel über den zeitlichen Ablauf nachgedacht. 

Ja, die Timeline ist mein größter Feind, denn ich habe so viele Ideen, die auch alle ein tolles Gesamtabbild abgeben, aber wann ich welche wo einsetze ist für mich schwer zu entscheiden. Jede von ihnen führt schließlich zu einer Interaktion. Dazu kommt noch, dass ich mit einer regulären Datumsleiste arbeite. Das bedeutet, dass ich eine Excel Datei angelegt habe, in der u. a. Geburtstage und Feiertage vorgegeben sind und die einzelnen Szenen auch dort ihren Platz finden.


Bevor ich es hier jetzt übertreibe erzähle, sage ich euch lieber das ich gestern noch 757 Wörter in Band 3 und 151 Wörter in Band 4 geschrieben habe - JA, ich arbeite analog. Es kommt schon mal vor, dass ich etwas in 4 lieber haben möchte, wie in 3 ;) Die Tage erzähle ich euch mehr darüber, wie ich arbeite, denn wie so vieles bei mir, ist auch meine Arbeitsweise nicht unbedingt mainstream.

Verzeiht mir die Anglizismen ... mein Sohn lernt Englisch und das steckt an ;)

Aloha 
Eure Astrid @-,--


PS: An dieser Stelle ein ganz dickes  fettes Mahalo nui loa an Michaela Theede für die Organisation der Leserunden zu Familienbande, Seelenbande und gestern Schicksalsbande. Allen die mitgemacht haben auch DANKESCHÖN <3 Es hat mir riesigen Spaß gemacht und nun kenne ich - endlich nach 1 Jahr - auch die Schwachstellen von Band 2. Im Buch fehlen zB Zeitangaben am Ende - sh. Timeline und ein wenig Schmalz bzw. Show, don´t tell an ein paar wenigen Stellen, um das Tempo rauszunehmen, der Sex ist und bleibt ... er gehört genauso da rein! Die Änderungen werden erfolgen, doch es dauert, denn ich muss sie so einpassen, dass der Plot nicht angekratzt wird. Und ich weiß auch schon, was ich dafür löschen werde ... Das Telefonat am Anfang zB oder die weiteren Rückblicke auf 1 - alles ist entbehrlich, weil man eh beide Bücher in Folge lesen sollte.

Freitag, 10. Juli 2015

9. Tag NaNoWriMo Juli

Immer wieder muss ich feststellen, dass die 2,5 Std. Kinderfreie Zeit eigentlich nichts wert sind. Neben dem Haushalt, der ja auch gemacht werden muss und dem Nachschauen, was auf FB passiert ist, welche Mails ich erhalten habe und vielen anderen kleinen Dingen des täglichen Wahnsinns, ist der Zeitanteil, in dem ich tatsächlich zum Schreiben komme gering bis gar nicht vorhanden.

Dennoch habe ich gestern immerhin 759 Wörter geschafft.

Da ich mir fest vorgenommen habe, Mana Loa Band 3 in diesem Sommer auf den Markt zu bringen, werde ich mich in den nächsten Tagen sehr rar machen. Also wundert euch nicht, wenn ich mal nicht sofort erreichbar bin. Morgens und abends checke ich noch meine Nachrichtenbox - also schreibt mich ruhig direkt an, wenn was ist.

Und damit gehe ich auch schon ans Tippen, denn in einer Stunde kommt der erste meiner Sprößlinge bereits wieder nach Hause.


Aloha
Eure Astrid @-;--

Donnerstag, 9. Juli 2015

8. Tag NaNoWriMo Juli

Gestern war Mittwoch ... Was euch das sagen soll? Nun, seit geraumer Zeit poste ich am Mittwoch immer eine Frage auf meinen Seiten und in verschiedenen Gruppe und somit bin ich fast den ganze Tag auf Facebook unterwegs. Nein, nicht nur wegen meiner Frage, sondern auch, um Neuigkeiten zu erfahren/erlesen. Mich mit anderen auszutauschen oder auch einfach mal zu schnacken.

Allerdings war gestern mal etwas anders ... ich stand auf und hatte sofort miese Laune - ja, das kommt schon mal vor. Nachdem ich dann erstmal meinen Mann von der Seite angefahren habe und die Kinder aus dem Haus geschafft hatte, kam der nächste Anfall. Ich besuchte MEINE Gruppen und stellte fest, dass dort - streng verboten, weil keine Büchergruppen - Eigenwerbung am laufenden Band das Bild beherrschte. Also drohte ich damit die Gruppen aufzulösen, weil sie nicht mehr dem Zweck dienen.

Die eine "der runde Tisch" ist dafür da, damit sich Admins, Autoren und Blogger gegenseitig austauschen können und GEMEINSAME Aktionen planen können. Was mich verwunderte war, dass ich binnen Minuten Antworten bekam, dass die Gruppe nicht tot sei und alle sich bemühen wollen in Zukunft dem Zweck entsprechend zu handeln.

Mein Herz ging auf!

Danke für den Zuspruch und auch für die Mühe, die ihr euch gestern alle gegeben habt, wieder Leben in die Bude zu bekommen.

In der  anderen "freie / unabhängie Autoren" Gruppe, kam erst einmal der Einwand, dass es typisch sei, dass Eigenwerbung nicht erlaubt sei und das dem Verfasser das Konkurrenzverhalten gegen den Strich geht (meine Kurzfassung, aber keine Sorge, der Herr war sachlich und höflich!)

1. Ist das keine Buchgruppe! Die Gruppe diente mal dazu, dass Autoren sich gegenseitig beim Veröffentlichen helfen. Das lief auch anfangs ganz gut, doch im Moment scheine ich nur noch ab und zu mal neue Erkenntnisse dort zu verbreiten.

2. kopiere ich euch jetzt mal mein Statement zum Konkurrenzdenken hier hin: "... ich habe keins! Sobald eine Aktion in meinem Umfeld organisiert wird, in der sich Autoren zusammenschließen, bin ich idR mit von der Partie. Es gibt schon so manche Projekte, wo ich sogar organisatorisch tätig war. Und eben aus diesem Denken heraus, wurde diese Gruppe von mir eröffnet. Hilfe suchen, Hilfe geben - fernab von Konkurrenz. Denn ich bin der Meinung, solange es mehr Leser als Autoren gibt, findet jedes Buch einen Liebhaber. Und, wenn ein Autor fragt, ob ich mal sein Buch/Gewinnspiel verlinken kann, mache ich es - sofern es meinen Grundsätzen (also kein Rassismus, keine Diskriminierung) entspricht. Von Neid will ich mich nicht freisprechen ... aber für mich bedeutet Neid nicht, jemanden schlecht zu machen, sondern denjenigen als gutes Beispiel anzunehmen und weiter an mir zu arbeiten."

Auf meine Profilbildänderung, die ich als nötig erachtete, um alle gleich vorzuwarnen, dass auch ich mal unfreundlich werden könnte, wurde mir von vielen Seiten Zuspruch zu teil ... Hach, ist das Gefühl schön, Freunde zu haben - auch, wenn ich einige davon noch nie gesehen habe :/


Am Nachmittag war meine Laune schon besser, aber geschafft habe ich dennoch nicht wirklich was, weil ich überall mit meinen Gedanken war, nur nicht auf Hawaii. Erst am Abend konnte/wollte ich mich wieder konzentrieren, doch meine neuen Ideen führten erstmal zu eine Diskussion zwischen mir Ramona und Michaela - sie finden sie gut :D 

Zudem meldete sich eine junge Dame bei mir, die gerne Mana Loa rezensieren würde ... Grundsätzlich kein Problem. Band 1 und 2 gebe ich ja auch so mal raus - AB BAND 3 NICHT MEHR! (nur mal als Hinweis vorweg!) Wie auch immer, aus einem inneren Gefühl heraus, fragte ich, ob sie denn Hawaii kenne und sie schrieb sofort zurück "Nein, aber ich lebe nach der Huna Lehre" ... ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mein Interesse geweckt war, zumal ich in Band 3 eine Szene schreiben möchte, die sich mit Ho’oponopono beschäftigt ... ja, los, googlet das nach, denn noch bin ich nicht gut genug informiert, um euch was darüber zu erzählen :*

Auf jeden Fall wurde aus dem Schreiben nichts mehr - lediglich eine Szene habe ich noch ergänzt und so kamen unterm Strich nur 28 Wörter hinzu.

Mein Plan für die nächsten Tage sieht jedenfalls so aus, dass ich mich bis zu den Ferien aus FB fernhalten.
mit Ausnahmen: Freitagabend wird Bens Sicht in meiner Gruppe besprochen und ich freue mich schon drauf!, Sonntag gibt es den Spoiler ... nehme gerne Wünsche an, da ich ja jetzt so einiges an Material schon habe und Mittwoch gibt es die Frage - ja, der Tag bleibt FB vorbehalten!

Und damit geht es nach Hawaii ... ich will jetzt endlich Ben die Fußfesseln anlegen 3:)

Aloha
Eure Astrid @-;--



Mittwoch, 8. Juli 2015

7. Tag NaNoWriMo Juli

Manche Tage sind verhext ... gestern hatte ich keine rechte Lust, dann kam eine Idee, die ich niederschreiben wollte, fand mich aber in einer ganz anderen Szene wieder, die ich jedoch als an der Stelle völlig fehl am Platz hielt ...

Am Ende des Tages habe ich sie mal eben verschoben und eine weitere Szene ein wenig ergänzt, um später zu wissen, wohin die Reise gehen wird, die ich so nicht geplant hatte.

Letztendlich habe ich 1316 Wörter dazugetippt und ganz viele geniale Einfälle im Hinterkopf.

Heute Abend geht es weiter ...

Dienstag, 7. Juli 2015

6. Tag NaNoWriMo Juli

Tja, was soll ich sagen? Für 100 Wörter reichte es gestern nicht mehr. Es wurde nur 99.

Aber gut, dafür hatte ich endlich mal wieder einen entspannten Abend nur mit meinem Mann. Einfach mal auf der Terrasse gesessen, gegessen und geschwiegen - Ja, schweigen kann wirklich mal Gold wert sein. In letzter Zeit wurde viel geredet. Neue Pläne gemacht, die verworfen oder umgestaltet wurden, doch letztendlich waren es nur Pläne. Ob der ein oder andere noch in die Tat umgesetzt wird, ist noch nicht vorhersehbar. Das Änderungen im Hause Rose anstehen, ist jedoch sonnenklar. Wie weit sie meine Arbeit als Schriftstellerin betreffen? Ungewiss! Aufhören, gibt es jedoch nicht!

So, bevor ich hier noch mehr aus meinem Privatleben preis gebe, setze ich mich lieber ans Manuskript und lege Ben Fußfesseln an - meine neueste teuflische Idee :P Ob sie am Ende im Roman stehen wird, werdet ihr sehen. Denn oft, so wie heute, fallen mir neue Sachen ein und der Plot verändert sich.

Aloha
Eure
Astrid @-;--

Montag, 6. Juli 2015

5. Tag NaNoWriMo Juli

Endlich! Die erste sinnlich-erotische Szene ist im Kasten. Ich muss ja gestehen, dass sie mir sehr schwer fiel. Es fehlte mir immer die Leidenschaft, doch kaum hatte ich den ersten Satz in viel Schmalz verpackt, flossen die Wörter nur so aus mir heraus.

Mit einigen Löschungen und Überarbeitungen habe ich es gestern auf 935 Wörter geschafft. Für einen Sonntag ein Spitzenwert, den ich nur erreichen konnte, weil meine Lieben mit allen vieren von sich gestreckt auf dem Sofa und ihren Betten lagen - manchmal ist die Hitze also doch für was gut.

Heute Morgen hatte ich keine Gelegenheit zum Schreiben und nun ist es Mittag und die Kinder kommen gleich nach Hause ... also muss ich wohl auf den Abend ausweichen. Ob und wie viel, werdet ihr dann morgen erfahren.

Aloha
Eure
Astrid @-;--

Sonntag, 5. Juli 2015

4. Tag NaNoWriMo Juli

Gestern habe ich doch kein einziges Wort geschrieben. Gerade als ich die Datei geöffnet hatte, setzen sich meine Männer auf die Terrasse, um zu spielen. Tja, was soll ich sagen .. mal einen ruhigen Abend mit meinen Lieben zu verbringen war mir dann wichtiger ;)

Dafür hatte ich gestern immer wieder Gelegenheit und habe mich erneut an die erste intime Szene gesetzt. Der erste Entwurf war meinen Alphas zu derbe ... also wurde der verschoben. Und auch diesmal ging die Reise in eine andere Richtung, wie geplant, also wurde es wieder verschoben - hinter den Beginn der vorigen praktisch angefügt (muss noch verbunden werden).

Aber ich habe es, bevor es wieder unruhiger hier wurde doch noch geschafft, den richtigen Einstieg zu setzen und gleich werde ich mich dran wagen und sie hoffentlich beenden.

Auf den 04.07.2015 entfallen insgesamt 758 Wörter - was bei der Hitze und der Unruhe auf einem typischen Samstag doch gut ist.

Aloha
Eure
Astrid @-;--

Freitag, 3. Juli 2015

3. Tag Camp NaNoWriMo Juli

Aloha, ihr Lieben.

bereits vor geraumer Zeit habe ich mich in Facebook der Schreibmotivations Gruppe und der Writers Inn Gruppe angeschlossen, in der wir uns  gegenseitig immer wieder mal pushen, indem wir regelmäßig aufführen, wieviele Wörter wir geschrieben haben.

In letzerer wurde für den Juli ein NaNoWriMo ausgerufen ... Unter diesem Begriff läuft jedes Jahr im November ein weltweiter Wettbewerb, indem man in 30 Tagen ein Buch von 50.000 Wörtern aufschreiben soll. Nacharbeiten nicht inbegriffen, sondern einfach "AUGEN ZU UND DURCH"

Und dasselbe werde ich in ca. 5 Minuten auch mit Mana Loa Band 3 tun, denn ich bin mit den gut 15.000 Wörtern vom letzten Monat noch lange nicht zufrieden und dass ich erst heute am 3. des Monats überhaupt zum tippen komme, nervt mich gewaltig.

Also, morgen und auch die Tage danach, werde ich euch darüber unterrichten, wie viele Wörter ich geschafft habe. Mir fehlen umgerechnet 60.000 für den Abschluss - mal sehen, vlt. schaffe ich die ja. Zumindest werde ich es versuchen und das ohne Einbußen von Qualität.

Und in diesem Sinne bin ich erstmal auf Hawaii

Aloha pumehana
Eure Astrid @-;--

Mittwoch, 17. Juni 2015

Blick in Kapitel 1 von Band 3

  
~ Daniel ~

 Wilde Rufe und Stimmengewirr drangen zu mir durch. »Verflixt!«, fluchte ich lauthals. »Immer dann, wenn ich was essen will«, sagte ich zu Tutu, die mich bemitleidend ansah.
Sie stellte mir dennoch den Teller mit dem gegrillten Bacon hin. »Iss! Wenn du nicht bei Kräften bleibst, kannst du auch nicht arbeiten«, befahl sie mir
Schnell schob ich die Ananas vom Speckstreifen und schob mir das Fleischstück in den Mund. Kauend lief ich hinaus.
Draußen im Hof angekommen, musste ich erst mal schallend lachen. Benjamin, Eric und der Stallmeister Joseph, versuchten mit Kübeln eine Palme zu löschen, die in Flammen stand.
Zwar wusste ich nicht, wie das passieren konnte, aber dennoch war es amüsant mit anzusehen, wie sie Wasser auf die Palmwedel zu schütten versuchten. Dabei machten sie sich immer wieder selber oder gegenseitig nass.
Nina stand in einigem Abstand daneben und lachte schallend.
Schritt für Schritt kam ich ihr näher und so verstand ich auch bald, was sie zwischen ihrem Gekicher sagte.
»Ben soll ich nicht doch helfen?«, fragte sie und hielt sich den Bauch vor Lachen.
»Nein, bleib da«, erwiderte dieser.
Als sie mich nun erblickte, funkelten ihre Augen zufrieden auf. »Oh, du bist ja noch da. Ich dachte, du wolltest zu Kate.« Langsam kam sie mir entgegen.
»Da fahre ich auch gleich hin. Sie ist noch kurz ins Büro gefahren.«
»Heute? Es ist doch ...« Sie schien tatsächlich zu überlegen, welcher Wochentag war.
»Samstag«, gab ich ihr die Antwort. »Shit Jetlag, was?«, hinterfragte ich ihre Verwirrtheit.
»Ja. Jetzt wo ich nicht mehr so häufig fliege, merke ich den wieder extrem. Aber spätestens morgen geht es wieder. Zwischen dir und Kate prickelt es ganz schön, oder?«, stellte sie mir die nächste Frage und lenkte damit das Gespräch weiter in die Richtung, die ich vermeiden wollte. Jetzt war mir auch klar, warum sie mich so anstrahlte. Es würde ihr eine schwere Last vom Herzen nehmen, wenn ich mit Kate eine Beziehung anfangen würde.
Leider war es nicht so einfach, wie Nina es sich vorstellte. Ein gebrochenes Herz konnte man nicht so einfach reklamieren. Man konnte auch nicht mal eben einen Pflock in das Loch treiben, damit die Wunde wenigstens halbwegs abgedichtet wurde. Und schon gar nicht konnte man mit zur Hilfenahme eines Nagels ein Schild dran hängen auf dem ›neue Liebe gesucht‹ draufstand.
»Bist du eigentlich verantwortlich dafür?«, stellte ich nun meinerseits Nina eine Frage, um sie von Kate abzulenken. Dabei deutete ich zu dem Geschehen hinüber.
Sie blickte mich verwundert an. »Ich? Nein! … Naja vielleicht. Als wir uns vorhin küssten, schlug ein Blitz in die Palme ein.«
Nun war es an mir zu lachen. »Mit anderen Worten, wenn ihr beiden euch in den Armen liegt, sollten alle in Deckung gehen, oder was?«
Sie boxte mich gegen die Schulter. »Du bist echt blöd!« Ihr Kichern verriet, dass sie es im Scherz sagte. »Nehme dich lieber vor mir in Acht, wenn ich wütend bin. Nicht, dass ich dir irgendwann doch mal deinen Hintern mit einem meiner Energiebälle grille.«
Demonstrativ hob ich meine Augenbraue. »Wenn du das Echo vertragen kannst.«
»Verdammt! Ich wusste doch, dass da noch was war!« Wieder lachte sie und mir ging das Herz auf. So unbeschwert hatte ich sie zuletzt an dem Tag erlebt, an dem sie heiratete. Erinnerungen an diesen Tag wurden wach. »Schade«, seufzte ich bei den Gedanken daran, wie ich die Zeremonie beobachtete. »Auf der Palme habe ich am liebsten gehockt. Von da hatte ich immer den besten Blick auf das ganze Areal. Ich konnte euch sogar auf dem Steg beobachten.«
Nun lachte sie Tränen. »Das ist nicht dein Ernst, oder? Du hast nicht wirklich in der Palme gesessen.«
Zustimmend nickte ich. Musste dann aber sofort mitlachen, als ich Ninas verdutztes Gesicht sah. »Um nichts auf der Welt hätte ich eure Trauung verpassen wollen. Es war gar nicht so einfach, nicht gesehen zu werden. Und zum Glück hörte ich an dem Abend auch, wie Benjamin den Helikopter nach Maui geordert hatte. Sonst wärt ihr ohne mich in die Flitterwochen abgereist.«
»Du hast uns die ganze Zeit beobachtet?!«
»Ukiuki!«, brüllte ihr Gemahl plötzlich. Zwei Palmwedel waren runtergefallen und hatten ihn um Haaresbreite verfehlt.
Augenblicklich verstummte Nina. Ein kleiner Anflug von Panik flog ihr übers Gesicht. Doch bevor sie lospreschen konnte, ergriff ich ihren Arm. Allerdings tat ich es nicht aus freien Stücken. Meine Bewegung war unbewusst erfolgt und mein Blick in Benjamins Richtung bestätigte mir, wer mich mental dazu gezwungen hatte.
»Du könntest ihnen von hier aus zur Hand gehen«, forderte ich Nina nunmehr auf, um sie von ihrem Handeln abzubringen. Denn auch wenn mir das Eindringen von Benjamin in meinen Kopf nicht passte, so war ich dennoch um das Wohl seiner Frau besorgt.
Sie blickte mich verwundert an. »Mit einem Energieball, oder was?«
»Nein, aber ein wenig Niederschlag vielleicht.«
»Regen? Das letzte Mal habe ich es nicht mal geschafft, eine Wolke ran zu locken. Also wie sollte ich es jetzt regnen lassen?«
»Versuchs einfach aus deinem Bauchgefühl heraus«, forderte ich sie heraus.
Nina blickte mich zweifelnd an, hob jedoch dann die rechte Hand. Der Stein des Mana Loa Ringes fing an zu leuchten. »Ua«, murmelte sie und zeigte mit dem Ringfinger auf die Palme. Wie aus dem Nichts fiel ein Schwall von Wassertropfen auf die Feuerstelle.
Es schüttete kurz wie aus Eimern, dann waren die Flammen gelöscht und die drei Männer triefend nass.
In dem Moment, als Nina ihren Arm wieder runter nahm, war der Spuk auch schon vorbei.
Eric und Joseph blickten sich verwundert an, während Benjamin zu seiner Frau rüber sah und breit grinste.
Nina verdrehte die Augen. »Nein, Po´ko´i. Ich habe mich zwar mit meinem Alter Ego ausgesöhnt, aber dennoch möchte ich bei meinem Namen genannt werden«, sagte sie in seine Richtung. Dadurch wusste ich, dass er sie in seinen Gedanken kontaktiert hatte.
Er kam zu uns, hob seine Frau an und wirbelte mit ihr auf dem Arm um seine eigene Achse. »Mir ist es egal, ob du Okelani, oder Nina bist. Ich liebe dich so, wie du bist.«
Die beiden so in Zweisamkeit zu sehen, tat mir weh. Auf dem Absatz kehrte ich ihnen deshalb den Rücken zu und ging zurück in die Küche des Strandhauses.
Zu meinem Leidwesen war Tutu jedoch gerade damit beschäftigt die Abfälle, die ihr Mann und ihr Sohn hinterließen, wegzuräumen.
»Soll ich dir eine Mahimahi backen?«, bot sie mir freundlich an, als sie mich erblickte.
»Nein, danke. Mir ist gerade nicht nach einer Goldmakrele.« Ich mochte zwar Fisch, aber zum Frühstück bekam ich nicht mal Lachs herunter.
»Hast du vielleicht eine Scheibe Brot und Wurst für mich?«
Tutu wiegte den Kopf hin und her. »A'ole, Keiki. Aber ich könnte dir noch …«
»Nein, Danke. So großen Hunger habe ich nicht mehr«, wiegelte ich ab, da ich ahnte, dass es wieder nicht meinen Geschmack treffen würde. »Außerdem muss ich los«, setzte ich noch hinterher, als ich ihr enttäuschtes Gesicht sah. Ich beschloss auf dem Rückweg ein paar Lebensmittel einzukaufen, um meinen eigenen Kühlschrank aufzufüllen. Ihr würde ich davon aber nichts sagen, denn man sollte es sich lieber nicht mit Tutu verscherzen.

Zehn Minuten später saß ich mit knurrendem Magen in meinem Dienstwagen. Wobei ich mir noch nicht einmal sicher war, ob das flaue Gefühl vom Hunger herrührte, oder daher, weil ich vorhatte, mit Kate zu reden.
Im Rückspiegel konnte ich sehen, wie Nina auf Benjamins Hengst Devil saß. Nick indes versuchte gerade auf ein kleineres Pferd aufzusitzen.
Bei dem Anblick der beiden musste ich lachen. Nina trug eine abgeschnittene Jeans und das gelbe Hawaiihemd ihres Gatten. Nick hingegen hatte sich in Schale geworfen. Er war mit einer adretten Reiterhose, einem Jackett und dem passenden Reiterhelm bekleidet und wirkte nicht nur steif, sondern bewegte sich auch so.

Als ich bei Kate ankam, hörte ich, wie in den Nachrichten das [1] Vulcano Observatory von einer vermehrten Aktivität des Kilauea Vulkans sprach[2] . ›Verflixt! Peles Kräfte wachsen!‹, schoss es mir durch den Kopf. Und ich wusste auch wie: In letzter Zeit hatte der Rat der Fünf vermehrt Meldungen reinbekommen, dass ihm bekannte Magier im komatösen Zustand aufgefunden wurden.
Kate holte mich aus meinen Gedanken, indem sie an meine Fensterscheibe klopfte. »Kommst du mit? Ich habe Loco Moco von Wong mitgebracht.«
»Was willst du mit einer Lokomotive?«
Kate kicherte. »Nein, Loco Moco«, dabei betonte sie jeden einzelnen Buchstaben. »Das ist eine Rindfleischscheibe auf Reis mit Bratensoße drüber und als Topic kommt noch ein gebratenes Ei drauf.«
»Und sowas esst ihr zum Frühstück? Ich glaube, ich werde mich nie an eure Essgewohnheiten gewöhnen.« Kopfschüttelnd spielte ich mit dem Schlüssel, der noch immer im Zündschloss steckte. Innerlich kämpfte ich mit mir, ob ich nicht einfach wieder fahren sollte. ›Was will ich eigentlich hier?‹, fragte ich mich. ›Wem will ich beweisen, dass Kate mir nichts bedeutet? Mir oder dem Kätzchen?‹
»Komm Professor. Du siehst aus, als ob du was zu trinken gebrauchen kannst. Ich müsste noch einen Rest vom Maui Blanc haben.«
Bei der Nennung der Weinsorte überkam mich ein kleiner Schauer. »Müsst ihr eigentlich alles mit Ananas versetzen?«
Kate lachte herzerfrischend auf. »Nein, natürlich nicht. Es bietet sich halt an. Es gibt hier überall Plantagen. Aber keine Sorge. Für dich habe ich extra einen kalifornischen Rotwein besorgt. Ich weiß jedoch nicht, ob der zum Loco Moco passt.«
»Finden wir es raus«, erwiderte ich, als ich den Duft des Essens wahrnahm und mein Magen nun sogar unüberhörbare Geräusche von sich gab. Ich stieg aus, nahm Kate gleich zwei von den prall gefüllten Papiertüten ab und ging ihr hinterher.
Kate stellte zwei Iso-Klappboxen auf den Tisch, der auf der Lânai stand. »Wir essen hier auf der Veranda.« Sie griff nach den Einkaufstüten. »Ich bring das nur fix rein«, sagte sie. »Und hole Besteck.«
Kopfschüttelnd drehte ich mich um und nahm ihr damit die Möglichkeit, die Tüten zu ergreifen. »Nein, Kate. Die sind wirklich zu schwer für dich.« Ohne auf ihren Protest zu achten, ging ich direkt in Richtung Wohnküche.
»Nein!«, schrie sie nahezu hysterisch auf, als ich die Verandatür aufschob. Ein Blick ins Haus und ich wusste auch warum
Ihre Küche wirkte genauso chaotisch, wie sie selbst, wenn sie zu viel Energie in sich trug. Überall lagen Papiere zwischen abgepackten, aber auch offenen Lebensmitteln. In der Spüle stand nur eine benutzte Tasse. Auf der Abtropffläche hingegen war das Geschirr von zwei Personen aufgetürmt. ›Wer wohl gestern hier war?‹, fragte ich mich unwillkürlich bei dem Anblick des zweiten Gedecks. Die Beutel stellte ich auf den einzig freien Bereich der Küchenzeile ab.
Kate trat in diesem Moment ebenfalls ein. »Benny deckt mich total mit Arbeit zu und Charly hält mich zusätzlich mit ihren Hochzeitsplänen von der Hausarbeit ab. Ich schaffe gerade mal abzuwaschen, bevor ich tot ins Bett falle.« Sie begann die Unterlagen zusammenzuraufen und schob ein paar der Lebensmittel von einer Ecke zur nächsten.
Aus einem inneren Drang heraus umarmte ich sie von hinten und berührte mit meinen Daumen ihre Handgelenke. [3] »Ist schon gut. Ich bin es nur«, flüsterte ich dicht an ihr Ohr. »Du bist mir gegenüber keine Rechenschaft schuldig. Ich bin nur ein Durchgangsgast in deinem Leben. Mehr nicht.«
Sie zuckte merklich zusammen. »Trotzdem schäme ich mich jetzt«, murmelte sie leise.
Beruhigend strich ich über ihre Unterarme. »Das brauchst du wirklich nicht. Ich weiß ja, wie Benjamin sein kann und deine Schwester ist bestimmt für deine Hilfe dankbar. Schließlich heiratet man nicht jeden Tag.«
Sie seufzte auf. »Manche sogar nie.« Ein Zittern ging durch ihren Leib.
Für einen Augenblick war ich versucht, die Bedeutung ihrer Worte herauszufinden. Jedoch fühlte ich Furcht in mir aufkeimen, dass mir die Antwort nicht gefallen könnte. Ich ließ ihre Arme los und griff nach der Flasche, die auf der Fensterbank stand. Dadurch wurde sie zwischen mir und der Theke eingeklemmt. Ein leises Stöhnen entwich ihr. Kates Gesäß drückte sich geradewegs gegen mein Geschlecht.
In diesem Moment verspürte ich nicht nur das Magengrummeln, sondern auch den Wunsch mir etwas von ihrer Energie zu holen. Ja, ich wollte sie spüren. Sie vereinnahmen und ganz nah bei mir haben. ›Auf einmal mehr kommt es nicht an‹, versuchte ich mich selbst zu ermuntern. ›Sei kein Arsch!‹, ermahnte ich mich zugleich. ›Du bist ein Mann von Ehre. Mit ihr zu schlafen wäre niederträchtig und gemein.‹
Mein Verlangen wuchs an, als sie ihren Kopf an meine Schulter lehnte und ihre Wange an meine Brust schmiegte. ›Sie will es ja auch‹, beruhigte ich mein schlechtes Gewissen.
»Willst du heiraten und Kinder haben?«, fragte sie mich geradeheraus.
Diesmal war ich es, der sich versteifte. Die Erregung, die soeben noch meinen Körper ergriffen hatte, wich einem unguten Gefühl. »Nein. Ich glaube nicht daran, dass ich die Ewigkeit mit jemanden teilen kann. Also versuche ich es gar nicht erst.« Meine eigenen Worte schmerzten mich, weil sie mir aufführten, dass ich immer allein bleiben würde. Andererseits machten sie mir jedoch auch etwas klar. Ich begriff, dass ich mich an Nina klammerte, weil ich sie nie bekommen würde. Ja, sie war die perfekte Ausrede dafür, mich nicht fest zu binden.
Beim Zurücklehnen streifte mein Oberarm Kates Schulter. Ein klein wenig Energie fuhr von ihr zu mir. Dieses Gefühl war überwältigend. Ein Zittern durchzog meinen Körper, während sich die kleinen Härchen in ihrem Nacken leicht aufrichteten. Sie zu fühlen, zu sehen, wie sie auf meine Berührung reagierte, war berauschend. Meine Sinne schärften sich und ich konnte sehen, wie ein Gänsehautschauer über ihren Leib fuhr.
Als dieser Zustand nachließ, pustete ich sanft an ihr Ohrläppchen und hauchte einen Kuss auf ihre Schlagader. Erneut kräuselte sich ihre Haut. ›Süß!‹
Der Zauber des Moments verflog, als sie sich mit einem Ruck aus meiner Umarmung löste. »Komm. Das Loco Moco wird kalt.« Sie griff nach Messer und Gabel, die in einem Besteckkorb auf der Abtropffläche standen. Nahezu fluchtartig verließ sie das Haus.
Verunsichert blickte ich ihr hinterher. Es war zwar nicht das erste Mal, dass sie sich meiner Berührung entzog. Jedoch hinterließ es diesmal einen bitteren Geschmack. ›Ahnt sie, weshalb ich hier bin?‹, fragte ich mich und mein schlechtes Gewissen nahm wieder überhand.
»Alles in Ordnung?«, fragte ich daher, als ich zu ihr auf die Veranda trat.
Geistesabwesend biss sie sich auf die Unterlippe und blickte starr auf die Isobox vor ihr. Plötzlich hob sie ihren Kopf. Mit festem Blick sah sie mir direkt in die Augen. »Wenn du es genau wissen willst: nein. Es wird heute keinen Sex geben.«
Der vorwurfsvolle Unterton ihrer Worte war wie eine Salve von Ohrfeigen. ›Sie weiß es!‹ In diesem Moment fühlte ich mich wie ein kleiner Junge, den man beim Diebstahl von Schokolade erwischt hatte. Ja, ich wollte noch einmal etwas von dieser Süßigkeit naschen. Dabei war mir klar, dass ich kein Anrecht darauf hatte.
»Es tut mir leid, Professor. Aber meine Kraftreserven sind wirklich am Ende.«
Mein angegriffenes Verantwortungsbewusstsein wurde dadurch nicht besser. Im Gegenteil. Bisher dachte ich, dass es ihr nichts ausmachen würde, wenn ich ihre Energie entzog. Aber nun war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich ihr nicht doch schadete.
Kate brach in schallendes Gelächter aus. »Professor. Guck nicht so bedröppelt. Ich muss mich nur mal ausruhen. Einfach mal chillen und eine Runde im Manoa Falls planschen, dann geht’s bestimmt bald wieder.«
Auch wenn ihre Worte mich beruhigen sollten, halfen sie mir nicht wirklich weiter. »Weißt du was? Wir essen jetzt dein Loco und danach gehst du schwimmen. Ich kümmere mich in der Zeit um deinen Haushalt.« Hausarbeit war zwar nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich hoffte, so wenigstens etwas wieder gut machen zu können.
Das Essen war erstaunlicherweise lecker. Allerdings fand ich es dann für ein Frühstück doch zu mächtig. So saßen wir beide völlig überfüllt faul und träge auf der Terrasse und genossen die Kühle, die uns der angrenzende Wald schenkte.
Langsam senkten sich meine Lider. Völlig unerwartet zog etwas raues, klebriges eine feuchte Spur quer über mein Gesicht. Umgehend schreckte ich aus meinem Dämmerzustand hoch. Meine Sinne schärften sich augenblicklich und mein ganzer Körper stellte sich auf den Kampfmodus um.
Mit geballten Fäusten, versteinerter Miene und angewinkelten Knien, stand ich nun da und blickte nervös hin und her. Dieser Zustand dauerte nur Millisekunden. In dieser Zeit realisiert ich, wer oder besser gesagt, was mich angegriffen hatte.
Der Verursacher namens Einstein ließ sich von meiner Haltung nicht beirren und sprang an mir hoch, um mir erneut über meine Wange zu lecken.
»Pfui Teufel!«, gellte ich und versuchte den Hund wieder abzuwimmeln.
Nun war auch Kate aus ihrer Halbstarre erwacht. »Einstein runter!«, wies sie den Hund mit fester Stimme an. Doch dieser dachte gar nicht daran, ihr zu gehorchen. Erneut ließ er seine Zunge über meine Wange fahren.
»Bäh!«, ein Würgereiz überkam mich. Der Hund hatte eindeutig mit Mundgeruch zu kämpfen oder er hatte etwas gefressen, was ich im Traum nicht mal anrühren würde.
Kate riss das Fellbündel nun an seinem Halsband zurück. »Mom, verdammt nochmal, warum hast du ihn von der Leine gelassen?«, rief sie einer Frau entgegen, die gerade um die Ecke bog..
»Konnte ich ahnen, dass du Besuch hast, Keiki?«, fragte diese zurück und trat nun nah an uns heran. »Aloha. Ich bin Anna, Katelynns Mutter.«
Höflich bot ich ihr meine Hand entgegen. »Hi, ich bin Daniel.« In dem Moment als sie sie ergriff, verschwand ihr Lächeln. »Daniel? Du bist der Kerl, mit dem Katelynn die Nächte verbringt?«
»Mom!«, rief Kate entsetzt. »Ich habe dir gesagt, dass es mein freier Wille ist.«
»Wir reden später darüber«, erwiderte diese nur, drehte sich um, pfiff den Hund zu sich und verschwand binnen Sekunden aus meinem Sichtfeld.
»Wow!«, stieß ich aus. »Die mag mich nicht.«
»Es … es ist nicht wegen dir. Sie kennt dich ja gar nicht. Es ist mein Lebenswandel, der sie stört. Du weißt doch, Mütter träumen davon, dass ihre Töchter von einem Schwiegersohn nach Maß an den Altar gezerrt werden und weitere Töchter auf die Welt bringen. Aber das ist nicht mein Weg.«
»Ist schon gut, Kate. Du musst sie nicht verteidigen. Dass unsere Art der Beziehung moralisch verwerflich ist, weiß ich.« Für einen Moment überlegte ich, ob ich diesen Faden aufgreifen und endlich das tun sollte, wofür ich hier war.
Aber sie hatte anscheinend andere Pläne. Kate schritt auf mich zu, umarmte mich und gab mir einen sanften Kuss. »Mach dir keinen Kopf. Moms Vorstellungen sind überaltert. Für mich ist Ehrlichkeit wichtig. Ich brauche keine falschen Versprechen oder jemanden, der mich an der Nase herumführt.«
Innerlich zog sich alles in mir zusammen. Nicht nur, dass ich jetzt erst wirklich sah, wie blass sie wirkte und wie dunkel die Haut unter ihren Augen schimmerte. Nein, auch das mit der Ehrlichkeit nagte an mir. Es war das Einzige, was ich ihr definitiv nicht bieten konnte. Dennoch schaffte ich es, sie anzulächeln. »Wie soll das gehen bei meinem Job?«, fragte ich sie. »Es ist mir fast unmöglich, dir gegenüber ehrlich zu sein.«
Kate ließ mich los. »Und doch bist du es, weil du zugibst, es nicht sein zu können. Behandle mich einfach weiterhin mit Respekt.« Sie lächelte. »Weißt du, ich fühle mich wohl bei dir und das zählt.
Mein Herz setzte aus. So paradox es klang, aber sie sollte sich nicht bei mir wohlfühlen. Und doch war es ja unablässig, dass sie es tat, wenn wir miteinander schliefen. Ja, es wurde Zeit, es zu beenden.
»Kate, hör mal«, setzte ich an.
»Hey, Katy, Süße. Hast du gemacht, um was ich dich gebeten habe?« Ein junger sportlicher Mann betrat soeben die Lânai.
»Ja, ich konnte Kawika dazu überreden, dass es auch ein paar chinesische Gerichte zum Luau geben wird. Er war zwar nicht begeistert, aber respektiert das Ansinnen von Jimmy.«
»Supi! Das wird ihn freuen. Der Alte kann den ganzen Tag ja Chinesisch futtern. Ich glaube, nur deshalb ist er hier hergezogen. In Hamburg gab es zwar auch Shop Suey, aber hier gibt es das Zeug ja überall.«
Neugierig unterzog ich den Jüngling einer genaueren Untersuchung. Er war gut durchtrainiert. Seine Shorts hing ihm tief auf den Hüften und auch da konnte ich keinen Übergang zu ungebräunter Haut erkennen. Aber das Auffälligste an ihm war sein Zahnpasta-Lächeln, welches er nur zu gerne präsentierte.
»Wieso hast du eigentlich einen besseren Draht zu deinem Stiefvater als seine eigene Tochter?«, fragte er sie unumwunden.
»Vermutlich, weil ich es war, die mit ihm durch die Wälder gestreift ist, während Charly shoppen ging.«
»Und du? Warum bist du hier, Kenny? Hat dein Dad dir eine Anstellung bei IT International verschafft? Als Geschäftsführer ist ihm das doch sicherlich möglich, oder?«, fragte ich den Kerl, der mir wie ein pubertierender Nudist vorkam.
»Quatsch. Was soll ich an einem Computer? Ne, Mann, ich bin hier zum Surfen. Die Nordsee ist doch viel zu kalt zurzeit. Im Frühjahr gehe ich zurück nach Hamburg. Wobei …«, er grinste Kate provokant an, »das steht noch nicht zu hundert Prozent fest.«
Erst jetzt fiel mir auf, dass die Unterhaltung die ganze Zeit in Deutsch stattfand. Dass sie meine Geburtssprache fließend sprach, war etwas, was ich bisher noch nicht von ihr wusste.
»Süße, gehen wir morgen zusammen surfen?«, wandte er sich jetzt sogar direkt wieder an sie.
»Wie könnte ich zu dir schon ›Nein‹ sagen, Kenny?« Sie zwinkerte ihm zu.
›Verflixt!‹, stieß ich innerlich aus. Jedes Mal, wenn sie eine so mädchenhafte Geste machte, wurde es mir warm ums Herz. ›Ich muss das hier beenden, bevor ich es nicht mehr kann!‹
Eiligst griff ich zu dem Maui Blanc, füllte mir das Glas voll und kippte den Ananaswein nur so in mich hinein. Vielleicht half es mir ja, mir ein wenig Mut anzutrinken.
Der Kerl empfand es wohl als Aufforderung, jedenfalls, nahm er die noch geschlossene Flasche.
»Hey, den hat Kate für mich besorgt!«, warf ich ein, doch er grinste nur und entkorkte den Rotwein.
Während Kenny sich und Kate etwas davon eingoss, sagte er zu mir gewandt: »Trink du mal erst das Zeug aus. Wenn du schnell genug bist, bekommst du noch was vom guten Stoff ab.«


Es ist eine Einrichtung.
Sprach nicht gesprochen wurde. Letzteres wäre bei einer Unterhaltung zwischen zwei Parts. Hier erzählt das Observatorium alleine.
Ela Satz ist neu – ab hier ist es komplett überarbeitet!!!